You can prevent obesity in yourself and your pet with these practical tips

Mit diesen praktischen Tipps kannst du Übergewicht bei dir und deinem Haustier vorbeugen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zwischen 25 % und 59 % der Hunde, die in Tierarztpraxen vorgestellt werden, sind übergewichtig; die meisten Halter unterschätzen den Body-Condition-Score ihres Hundes
  • Die tägliche Futtermenge abzuwiegen und Leckerlis in die Tagesration einzurechnen, sind die wirksamsten Veränderungen für das Gewichtsmanagement
  • Regelmäßige moderate Bewegung (30 Minuten täglich) ist wirksamer als gelegentliche intensive Aktivität; achte auf tatsächliche Bewegung, nicht nur auf Zeit draußen
  • Eine Reduzierung der täglichen Futtermenge um 10 % zusammen mit zusätzlichen 20 Minuten Aktivität pro Tag führt über zwei bis drei Monate zu einer spürbaren Gewichtsveränderung
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    Je nach Studie und Region sind zwischen 25 % und 59 % der Hunde, die in tierärztlichen Praxen vorgestellt werden, übergewichtig. [1] Diese Zahl ist parallel zu den Adipositasraten bei Menschen gestiegen, und zwar aus ähnlichen Gründen: kalorienreiches Futter, weniger Bewegung und Fütterungsgewohnheiten, die sich im Alltag nur schwer nachverfolgen lassen. Anders als Menschen können Hunde weder das Etikett lesen noch nach einer kleineren Portion fragen. Der Halter kontrolliert alles, was Vorbeugung grundsätzlich einfach und in der Praxis oft überraschend schwierig macht.

    Erkenne das Problem, bevor es ernst wird

    Die meisten Halter unterschätzen das Gewicht ihres Hundes. Der Body-Condition-Score (BCS) ist verlässlicher als das Gewicht allein, weil er Rassegröße und Körperbau berücksichtigt. Auf einer 9-Punkte-Skala liegt der Idealwert bei 4 oder 5: Die Rippen sind leicht fühlbar, aber nicht sichtbar, die Taille ist von oben erkennbar, und von der Seite ist eine leichte Bauchaufziehung zu sehen. [2]

    Ein Hund, der normal aussieht, kann bereits bei 6 oder 7 liegen – früh genug, um es leicht anzugehen, aber spät genug, dass sich die gesundheitliche Entwicklung schon verändert hat. Bitte deinen Tierarzt beim nächsten Check-up um eine formelle BCS-Beurteilung.

    Kannst du die Rippen nicht fühlen?

    Drücke deine Finger sanft seitlich hinter den Rippen in deinen Hund. Wenn du eine dicke Fettschicht fühlst, bevor du auf Knochen triffst, ist dein Hund wahrscheinlich übergewichtig. Dieser Check dauert fünf Sekunden und ist aussagekräftiger als das Gewicht auf der Waage allein.

    Portionskontrolle: die wirkungsvollste einzelne Veränderung

    Zu viel Futter bei einer ansonsten guten Ernährung ist der häufigste Auslöser für Übergewicht bei Hunden. Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung sind Schätzwerte auf Basis typischer Aktivitätsniveaus. Viele Hunde brauchen 10 bis 20 % weniger als empfohlen, besonders Wohnungshunde mit wenig Bewegung. [3]

    Wiege das Futter ab, statt das Volumen zu schätzen. Eine gehäufte Schaufel kann leicht 20 bis 30 % mehr enthalten als eine gestrichene, und dieser Unterschied summiert sich über Wochen. Miss die Tagesration zu Beginn des Tages ab und halte dich daran. Leckerlis sollten in diese Gesamtmenge eingerechnet werden; ein Hund, der mehrere Belohnungen und ein paar Tischreste bekommt, frisst möglicherweise deutlich mehr als beabsichtigt.

    Snacks: Die Häufigkeit zählt mehr als die einzelne Menge

    Kleine Leckerlis, die über den Tag verteilt immer wieder gegeben werden, summieren sich schneller, als die meisten Halter erwarten. Ein Snack mit mittlerem Kaloriengehalt, zehnmal am Tag gegeben, ist eine spürbare Ergänzung zur Ernährung. Der Wechsel zu kalorienarmen Snacks und das Einrechnen in die Tagesgesamtmenge verhindert unbeabsichtigtes Überfüttern, ohne dass du deinen Hund nicht mehr belohnen musst.

    Frisches Gemüse ist eine wirklich gute kalorienarme Option: ein Karottenstick, ein paar grüne Bohnen oder ein kleines Stück Gurke geben dem Hund etwas zum Kauen, ohne viele Kalorien hinzuzufügen. IMBY's Hundesnacks sind kalorienarm formuliert und dadurch praktisch für das tägliche Training und als Belohnung, ohne die Ernährung durcheinanderzubringen.

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    Bewegung: Regelmäßigkeit schlägt Intensität

    Regelmäßige moderate Bewegung ist für das Gewichtsmanagement wirksamer als gelegentlich sehr intensive Aktivität. Ein täglicher 30-minütiger Spaziergang verbrennt über eine Woche hinweg mehr Kalorien als ein zweistündiger Spaziergang am Sonntag. [3] Achte auf echte Bewegung, nicht nur auf Zeit im Freien. Ein Hund, der 20 Minuten regungslos im Garten steht, bekommt keine Bewegung.

    Auch geistige Auslastung, Trainingseinheiten, Futterpuzzles und Nasenarbeit verbrennen Kalorien und verringern futtersuchendes Verhalten aus Langeweile. Ein mental ausgelasteter Hund verlangt seltener nach extra Futter.

    Wasser: einfach und oft übersehen

    Hunde, die über den Tag hinweg regelmäßig trinken, haben eine bessere Verdauung und stabilere Energielevel. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein. Bei Hunden, die schnell fressen, verlangsamt Wasser vor der Mahlzeit das Fressen und kann das Sättigungsgefühl unterstützen. Katzen sind bekanntlich schlechte Trinker; ein Trinkbrunnen fördert die Wasseraufnahme durch fließendes Wasser, das Katzen deutlich lieber mögen als stilles Wasser im Napf.

    Wenn dein Haustier bereits übergewichtig ist

    Eine Reduzierung der täglichen Futtermenge um 10 % in Kombination mit 20 zusätzlichen Minuten Aktivität pro Tag reicht aus, um über zwei bis drei Monate eine spürbare Veränderung des Körpergewichts zu erreichen, ohne drastische Maßnahmen. Geh langsam vor; schneller Gewichtsverlust kann bei Hunden und Katzen Probleme verursachen. Wenn dein Haustier deutlich übergewichtig ist, lohnt sich ein Tierarztbesuch, bevor du mit einem Restriktionsplan beginnst.

    Kleine Anpassungen, konsequent beibehalten

    Wiege das tägliche Futter ab, zähle die Leckerlis, halte die Spaziergänge regelmäßig. Die meisten Gewichtsprobleme bei Hunden erfordern keine spezielle Diät, sondern einfach eine bessere Kontrolle.

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    Quellen

    [1] German AJ, et al. (2010). Obesity in the cat and dog. Preventive Veterinary Medicine, 92(3), 233–241. https://doi.org/10.1016/j.prevetmed.2009.10.002

    [2] Laflamme D. (1997). Development and validation of a body condition score system for dogs. Canine Pract, 22(3), 10–15.

    [3] National Research Council (US). (2006). Nutrient Requirements of Dogs and Cats. National Academies Press.

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