Voedselallergieën bij Honden Identificeren

Tipps, um Futtermittelallergien bei Hunden zu erkennen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Juckreiz der Haut, wiederkehrende Ohrenentzündungen und Verdauungsbeschwerden sind die häufigsten Anzeichen einer Futtermittelallergie bei Hunden — und sie treten oft zusammen auf.
  • Intradermale Hauttests werden für Umweltallergene eingesetzt, nicht für Futter. Der Goldstandard zur Diagnose einer Futtermittelallergie bei Hunden ist eine 8-wöchige Eliminationsdiät.
  • Während der Eliminationsdiät ist nur ein neuartiges Protein erlaubt, das dein Hund noch nie zuvor gefressen hat — keine Leckerlis, keine Kauartikel, nichts anderes.
  • Hypoallergenes Futter (auf Insektenbasis oder pflanzlicher Basis) entfernt Rind, Milchprodukte und Huhn — die häufigsten Futtermittelallergene — vollständig aus der Ernährung.
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    Die richtige Ernährung ist nicht nur für Menschen wichtig. Sie spielt auch für deinen Hund eine große Rolle. Hunde können Futtermittelallergien entwickeln, und die Ursache einzugrenzen, braucht Geduld. Die Symptome lassen sich leicht übersehen oder falsch zuordnen, und die Zahl möglicher Auslöser ist groß. Mit dem richtigen Vorgehen lässt sich eine Futtermittelallergie aber gut erkennen. Das solltest du wissen.

    Was ist eine Futtermittelallergie bei Hunden?

    Eine Futtermittelallergie bei Hunden ist eine immunvermittelte Reaktion auf einen bestimmten Inhaltsstoff, meist auf eine Proteinquelle. Das Immunsystem stuft einen Bestandteil des Futters als Bedrohung ein und löst eine entzündliche Reaktion aus. Das zeigt sich durch Juckreiz, Hautentzündungen, Verdauungsbeschwerden oder eine Kombination aus allen drei. Grundsätzlich kann jeder Hund eine Futtermittelallergie entwickeln, auch wenn bei bestimmten Rassen (darunter Labrador Retriever, Deutsche Schäferhunde und Boxer) in veröffentlichten klinischen Daten höhere Raten beschrieben werden [1].

    Eine Futtermittelallergie ist nicht dasselbe wie eine Futtermittelunverträglichkeit. Eine Unverträglichkeit verursacht Verdauungsbeschwerden ohne Immunreaktion (Laktoseintoleranz ist ein häufiges Beispiel). Bei einer Allergie ist das Immunsystem beteiligt. Dieser Unterschied ist wichtig für die weitere Behandlung.

    Was sind die Symptome von Futtermittelallergien bei Hunden?

    Hunde können auf Fleisch, Milchprodukte, Getreide oder andere Inhaltsstoffe reagieren. Die Symptome weisen nicht immer direkt auf eine Futtermittelallergie hin, und genau das macht die Diagnose schwierig. Hautprobleme sind die häufigste Erscheinungsform: anhaltender Juckreiz zwischen den Pfoten, rund um die Ohren, in der Leistengegend und am After. Das Kratzen kann hektisch und unaufhörlich werden. Sekundärinfektionen entstehen, wenn die Haut durch wiederholtes Kratzen geschädigt wird. Auch Verdauungsbeschwerden (weicher Kot, Erbrechen, Blähungen) können auftreten, entweder zusammen mit Hautsymptomen oder allein. Häufiges Niesen und Hautausschläge werden seltener berichtet, kommen aber ebenfalls vor.

    Wie kannst du Futtermittelallergien bei Hunden erkennen?

    Es gibt Bluttests und intradermale Hauttests zur Diagnose von Allergien bei Hunden, sie sind aber vor allem für Umweltallergene wie Pollen, Hausstaubmilben und Schimmelpilze validiert. Bei Futtermittelallergien ist eine Ausschlussdiät der empfohlene diagnostische Ansatz, und dein Tierarzt wird das vor Beginn einer Diätphase bestätigen.

    Ein Tierarztbesuch ist in jedem Fall der richtige erste Schritt. Andere Erkrankungen (umweltbedingte Atopie, Kontaktallergien, Parasiten, bakterielle Hautinfektionen) können Symptome verursachen, die genauso aussehen wie bei einer Futtermittelallergie. Dein Tierarzt hilft dir, diese Ursachen auszuschließen, bevor eine Diätphase beginnt.

    Die Ausschlussdiät konsequent umsetzen

    Fast jeder Tierarzt wird bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie eine Ausschlussdiät als diagnostischen Ausgangspunkt empfehlen. Der Hund bekommt dabei für mindestens 8 Wochen [2] eine neuartige Proteinquelle, also eine, die er vorher noch nie gefressen hat. In dieser Zeit sind keine anderen Futtermittel, Leckerlis, Kauartikel oder aromatisierten Ergänzungsmittel erlaubt. Nur Wasser. Das verlangt dem Halter echte Konsequenz ab, ist aber die einzige zuverlässige Methode, um festzustellen, ob das Futter die Ursache ist.

    Es gibt zwei praktische kommerzielle Alternativen, statt die Diät selbst zusammenzustellen:

    • Single-Protein-Diät: ein Alleinfutter auf Basis einer einzigen neuartigen Proteinquelle (Kaninchen, Hirsch, Insekten) plus Kohlenhydraten. Fertig zubereitet und ernährungsphysiologisch vollständig.
    • Diät mit hydrolysiertem Protein: Trocken- oder Nassfutter, bei dem Proteine in so kleine Bestandteile zerlegt werden, dass das Immunsystem sie nicht mehr als Allergene erkennt. Ebenfalls ernährungsphysiologisch vollständig.

    Stell über 2 bis 3 Tage schrittweise auf die Ausschlussdiät um, indem du immer mehr vom neuen Futter und immer weniger vom bisherigen mischst. Die meisten Hunde gewöhnen sich problemlos daran.

    Was passiert nach der Ausschlussdiät?

    Wenn sich die Symptome innerhalb der 8 Wochen bessern oder verschwinden, ist Futter wahrscheinlich die Ursache. Der nächste Schritt ist die systematische Wiedereinführung: Füge jeweils eine Proteinquelle hinzu und beobachte die Reaktion genau. Kehren die Symptome nach Zugabe eines bestimmten Inhaltsstoffs zurück, ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit der Auslöser. Dann sollte er dauerhaft aus dem Futterplan ausgeschlossen werden.

    Futtermittelallergien verschwinden nur selten von selbst [1]. Wenn der Auslöser identifiziert ist, ist die langfristige Lösung meist einfach: ein Alleinfutter, das ihn nicht enthält. Tritt während der Ausschlussphase keine Besserung ein, ist eher eine nicht futterbedingte Ursache wahrscheinlich, und dein Tierarzt kann dir die nächsten Schritte zeigen.

    Zieh einen Wechsel zu hypoallergenem Hundefutter in Betracht

    Hypoallergenes Hundefutter nimmt die häufigsten Allergene (Rind, Milchprodukte, Huhn, Weizen) komplett aus der Gleichung. Das Futter auf Insektenbasis von IMBY nutzt Larven der Schwarzen Soldatenfliege als Proteinquelle und ist damit eine praktische Wahl für eine Ausschlussdiät oder als langfristige Ernährung für allergieanfällige Hunde. Die pflanzliche Rezeptur verzichtet vollständig auf tierische Proteine. Beide sind ernährungsphysiologisch vollständig.

    Eine bestätigte Futtermittelallergie muss in der Praxis nicht kompliziert sein. Sobald der Auslöser feststeht, ist die Lösung meist unkompliziert: Finde ein Alleinfutter, das ihn nicht enthält.

    Hundefutter ohne die häufigsten Allergene

    Die Rezepturen auf Insektenbasis und pflanzlicher Basis von IMBY verzichten auf Rind, Milchprodukte und Huhn: die drei am häufigsten berichteten Futtermittelallergene bei Hunden.

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    Quellen

    [1] Verlinden, A., Hesta, M., Millet, S., & Janssens, G. P. (2006). Food hypersensitivity reactions in dogs and cats: a review of 251 cases. Veterinary Dermatology, 17(4), 289–295. https://doi.org/10.1111/j.1365-3164.2006.00491.x

    [2] Olivry, T., & Mueller, R. S. (2017). Critically appraised topic on adverse food reactions of companion animals (1): duration of elimination diets. Journal of Nutritional Science, 6, e23. https://doi.org/10.1017/jns.2017.30

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