What are the most common food allergens in dogs?

Was sind die häufigsten Futtermittelallergene bei Hunden?

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Rindfleisch, Milchprodukte und Huhn sind die drei häufigsten Futtermittelallergene bei Hunden, wie ein systematischer Review veröffentlichter Daten zu Futtermittelallergien zeigt — Rindfleisch macht 34 % der bestätigten Fälle aus.
  • Zu den Symptomen einer Futtermittelallergie bei Hunden gehören anhaltender Juckreiz, wiederkehrende Ohrenentzündungen, Verdauungsprobleme und das Kauen an den Pfoten, die oft zusammen auftreten.
  • Um den konkreten Auslöser zu identifizieren, ist eine 8-wöchige Eliminationsdiät erforderlich, begleitet von einem Tierarzt, der die Diagnose bestätigen kann.
  • Hundefutter auf Insektenbasis oder pflanzlicher Basis kann die häufigsten Allergene vollständig aus der Ernährung deines Hundes entfernen.
In diesem Artikel

    Teilen

    Hunde können genauso wie Menschen Futterallergien entwickeln, aber sie können dir nicht sagen, wenn etwas in ihrem Napf Probleme verursacht. Juckende Haut, Verdauungsbeschwerden, wiederkehrende Ohrenentzündungen: Die Anzeichen sind oft offensichtlich, sobald du weißt, worauf du achten musst. Wenn du verstehst, welche Zutaten am häufigsten verantwortlich sind, wird es viel einfacher, die Ursache zu erkennen und eine Ernährung zu finden, die wirklich funktioniert.

    Symptome von Futterallergien bei Hunden

    Die Symptome einer Futterallergie können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und gleichzeitig mehrere Körpersysteme betreffen [1]. Hier sind die häufigsten Anzeichen, auf die du achten solltest:

    Juckreiz und Hautprobleme

    Anhaltender Juckreiz (besonders im Bereich von Gesicht, Ohren, Pfoten, Leiste oder Hinterteil) ist eines der deutlichsten Anzeichen. Betroffene Hunde kratzen, lecken oder beißen diese Stellen oft so lange, bis sie wund sind, was zu Rötungen, Haarausfall, Hot Spots und sekundären Hautinfektionen führen kann.

    Magen-Darm-Probleme

    Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Völlegefühl sowie weicher oder häufiger Kot können auf eine Futterallergie hindeuten. Diese Symptome können zusammen mit Hautsymptomen auftreten oder auch allein.

    Ohrenentzündungen

    Wiederkehrende Ohrenentzündungen (Rötung, Geruch, Ausfluss, Kopfschütteln) sind eine häufige Folge einer Futterallergie, besonders wenn andere Ursachen ausgeschlossen wurden.

    Probleme mit den Analdrüsen

    Futterallergien können Entzündungen der Analdrüsen verursachen, was zu Schlittenfahren, Unwohlsein oder übermäßigem Lecken im Analbereich führen kann.

    Atemwegssymptome

    Husten, Niesen, pfeifende Atmung oder Nasenausfluss können bei einigen Hunden mit Futterallergien auftreten, sind aber seltener als Haut- und Verdauungsbeschwerden.

    Kauen oder Lecken an den Pfoten

    Übermäßiges Kauen oder Lecken an den Pfoten, verbunden mit Rötungen und Schwellungen, ist ein weiteres häufig beschriebenes Anzeichen.

    Diese Symptome können auch andere Ursachen haben, daher ist eine tierärztliche Untersuchung unerlässlich, bevor du von einer Futterallergie ausgehst. Stelle die Ernährung deines Hundes nicht um, ohne vorher eine gründliche Diagnose abklären zu lassen.

    Die 10 häufigsten Futterallergene bei Hunden

    Die Forschung weist immer wieder auf eine Handvoll Zutaten als Hauptauslöser hin. Eine systematische Übersichtsarbeit zu veröffentlichten Studien über Futterallergien zeigte, dass Rindfleisch das mit Abstand am häufigsten berichtete Allergen bei Hunden ist (34 % der Fälle), gefolgt von Milchprodukten (17 %) und Huhn (15 %) [2]. Hier sind die zehn am häufigsten berichteten Allergene:

    1. Rindfleisch

    Rindfleisch ist in veröffentlichten Studien das am häufigsten berichtete Futterallergen bei Hunden und macht etwa 34 % der bestätigten Fälle aus [2]. Da Rindfleisch ein Standardbestandteil vieler gängiger Hundefutter ist, können Hunde, die über Jahre regelmäßig damit gefüttert werden, nach und nach eine Empfindlichkeit entwickeln.

    2. Milchprodukte

    Milchprodukte (Milch, Käse, Joghurt) sind das zweithäufigste Allergen und kommen in etwa 17 % der berichteten Fälle vor [2]. Häufige Symptome sind Durchfall, Erbrechen und Magenbeschwerden.

    3. Huhn

    Huhn steht in veröffentlichten Allergen-Daten an dritter Stelle und wurde in ungefähr 15 % der bestätigten Fälle von Futterallergien gefunden [2]. Hunde können eine Empfindlichkeit gegenüber Huhn entwickeln, auch wenn sie es jahrelang ohne Probleme gefressen haben.

    4. Weizen

    Weizen ist ein häufiger Füllstoff in gängigem Trockenfutter und ein dokumentiertes Allergen bei Hunden; er wurde in etwa 13 % der berichteten Fälle gefunden [2]. Zu den Symptomen können juckende Haut und wiederkehrende Ohrenentzündungen gehören.

    5. Lamm

    Lamm wird manchmal als hypoallergene Proteinquelle vermarktet, kann aber trotzdem Reaktionen auslösen. Es tritt in etwa 10 % der berichteten Fälle von Futterallergien bei Hunden auf [2] und verursacht ähnliche Symptome wie andere Proteinallergene.

    6. Soja

    Soja wird in einigen Hundefuttern als Proteinfüllstoff verwendet und ist ebenfalls ein potenzielles Allergen. Zu den Symptomen einer Soja-Empfindlichkeit gehören Kratzen, Hautreizungen und Verdauungsbeschwerden.

    7. Eier

    Eier sind nährstoffreich, können aber bei manchen Hunden Reaktionen auslösen. Juckreiz, Hautausschläge oder Verdauungsprobleme sind die häufigsten Anzeichen.

    8. Mais

    Mais ist ein häufiger Füllstoff in günstigem Trockenfutter. Hunde mit einer Empfindlichkeit gegenüber Mais können Juckreiz, Hautreizungen oder Magen-Darm-Probleme zeigen.

    9. Fisch

    Fisch wird im Allgemeinen gut vertragen, kann aber bei einigen Hunden als Allergen wirken und Juckreiz, Hautentzündungen oder Verdauungsbeschwerden verursachen.

    10. Schweinefleisch

    Schweinefleisch ist eine weitere Proteinquelle, die bei empfindlichen Hunden Reaktionen auslösen kann: Juckreiz, Magen-Darm-Probleme und Hautreizungen sind typische Symptome.

    Futterallergene für ein gesünderes Leben in den Griff bekommen

    Das spezifische Allergen zu identifizieren, erfordert Geduld. Der Standardansatz ist eine Ausschlussdiät: Dabei fütterst du mindestens 8 Wochen lang eine neuartige Proteinquelle, die dein Hund noch nie gefressen hat, und führst anschließend die Zutaten nacheinander wieder ein, um den Auslöser zu finden. Dein Tierarzt kann dich durch diesen Prozess begleiten und möglicherweise auch einen Allergietest empfehlen.

    Wenn dein Hund auf mehrere tierische Proteine reagiert, kann sich der Umstieg auf eine hypoallergene Ernährung lohnen. IMBY's Futter auf Insektenbasis nutzt Larven der Schwarzen Soldatenfliege als Proteinquelle – eine Zutat, mit der die meisten Hunde noch nie in Kontakt gekommen sind, was es zu einer praktischen Wahl für eine Ausschlussdiät macht. Die pflanzliche Rezeptur verzichtet vollständig auf tierische Proteine.

    Kein Rind, keine Milchprodukte, kein Huhn: IMBY Hundefutter

    Rezepturen auf Insektenbasis und pflanzliche Rezepturen, entwickelt für Hunde mit Futtersensibilitäten. Vollwertige Ernährung, keine häufigen Allergene.

    Hundefutter entdecken

    Quellen

    [1] Verlinden, A., Hesta, M., Millet, S., & Janssens, G. P. (2006). Food hypersensitivity reactions in dogs and cats: a review of 251 cases. Veterinary Dermatology, 17(4), 289–295. https://doi.org/10.1111/j.1365-3164.2006.00491.x

    [2] Olivry, T., & Mueller, R. S. (2017). Critically appraised topic on adverse food reactions of companion animals (2): common food allergen sources in dogs and cats. BMC Veterinary Research, 13(1), 1. https://doi.org/10.1186/s12917-017-0981-3

    Hinterlasse einen Kommentar

    Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung genehmigt werden müssen.