Een visuele voorstelling van vegan hondenvoer

Können Hunde mit einer vegetarischen Ernährung gut gedeihen?

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Warum Hunde biologisch für pflanzliche Ernährung geeignet sind, Wölfe aber nicht
  • Welche 10 Aminosäuren über das Futter aufgenommen werden müssen und warum das nicht jedes pflanzliche Futter bietet
  • Wie Imby Vitamin D3 gewinnt, ohne dafür Tiere zu schlachten
  • Was die Forschung über die gesundheitlichen Ergebnisse bei Hunden zeigt, die veganes Futter bekommen
In diesem Artikel

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    Hunde können mit einer pflanzlichen Ernährung sehr gut zurechtkommen. Die wissenschaftliche Grundlage ist solide genug, um das klar so zu sagen. Die schwierigere Frage ist, ob irgendein bestimmter Sack im Regal tatsächlich als korrekt formuliert gilt, und genau daran scheitern die meisten.

    Hunde sind echte Allesfresser

    Anders als Katzen, die obligate Karnivoren sind, haben sich Hunde über Tausende von Jahren an der Seite des Menschen entwickelt – mit gemeinsamen Mahlzeiten und Essensresten vom Lagerfeuer. Diese Koevolution hat sie auf genetischer Ebene verändert. Eine Studie aus dem Jahr 2013 in Nature zeigte, dass Hunde deutlich mehr Kopien des Amylase-Gens (AMY2B) tragen als Wölfe – eine Anpassung, um Stärke aus pflanzlichen Zutaten aufzuspalten, die ihre wolfsähnlichen Vorfahren schlicht nicht haben (Axelsson et al., 2013).

    Pflanzliche Ernährung ist für Hunde also keine unnatürliche Zumutung. Sie passt zu einer Biologie, die sich seit sehr langer Zeit an eine omnivore Ernährungsweise anpasst.

    Die 10 essenziellen Aminosäuren

    Proteine bestehen aus Aminosäuren. Hunde brauchen insgesamt 22, von denen ihr Körper 12 selbst herstellen kann. Die anderen 10 müssen aus dem Futter kommen: Arginin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.

    Alle 10 können aus pflanzlichen Zutaten stammen, wenn eine Ernährung richtig zusammengestellt ist. Das Problem ist, dass nicht jedes kommerzielle pflanzliche Futter das richtig macht. Eine Studie aus dem Jahr 2015 im Journal of the American Veterinary Medical Association untersuchte kommerzielle vegetarische Futtermittel und stellte fest, dass nur 55 Prozent die festgelegten Richtlinien für Aminosäuren erfüllten (Kanakubo, Fascetti, and Larsen, 2015). Das ist keine beruhigende Zahl. Marken, die nach FEDIAF-Standards formulieren, schließen diese Lücke ganz bewusst. Marken, die das nicht tun, eben nicht.

    Ein Hinweis zu Taurin

    Taurin bekommt in Diskussionen über pflanzliche Fütterung viel Aufmerksamkeit – oft mit mehr Alarm, als die Lage rechtfertigt. Es ist eine Aminosäure, die an der Herzfunktion, der Nervenübertragung und der Augengesundheit beteiligt ist. Hunde bilden ihr eigenes Taurin. Es ist für sie kein essenzieller Nährstoff über die Nahrung, so wie für Katzen, die es überhaupt nicht selbst synthetisieren können und ohne ausreichend Taurin im Futter ernsthafte Gesundheitsprobleme entwickeln.

    Wichtig zu wissen: Ein Taurinmangel bei Hunden wurde vor allem mit sehr eiweißarmen Ernährungsweisen oder bestimmten getreidefreien Rezepturen in Verbindung gebracht, nicht mit pflanzlicher Ernährung als Kategorie.

    Bei Katzen sieht das anders aus

    Katzen sind obligate Karnivoren und können mit Hundefutter langfristig nicht überleben. Taurin ist nur einer der Gründe. Wenn bei dir sowohl ein Hund als auch eine Katze leben, brauchen beide ein separates Futter, das für die jeweilige Art entwickelt wurde.

    Vitamin D3 und wie Imby damit umgeht

    Die meisten Nährstoffe, die Hunde brauchen, lassen sich ohne große Schwierigkeiten in pflanzlichen Zutaten finden. Vitamin D3 ist die Ausnahme. Hunde können es nicht selbst bilden, und in herkömmlichem Futter stammt es meist aus tierischen Produkten.

    Imbys pflanzliche Rezeptur verwendet D3 aus Lanolin, einer Substanz aus Schafswolle. Im Herstellungsprozess werden die Schafe nur geschoren. Es werden keine Tiere geschlachtet. Deshalb beschreibt Imby sein Futter als zu 100 % vegetarisch und zu 99,99 % vegan, wobei das D3 die einzige Feinheit ist. Das ist ein kleines, aber bedeutendes Detail – und eines, mit dem das Unternehmen transparent umgeht.

    Eine randomisierte kontrollierte Studie aus dem Jahr 2024 bestätigte, dass pflanzlich gewonnenes Vitamin D2 bei erwachsenen Hunden über einen Zeitraum von drei Monaten gesunde Vitamin-D-Serumspiegel aufrechterhalten kann, was die Eignung nicht-tierischer Vitamin-D-Quellen in einer vollwertigen Ernährung unterstützt (Gray et al., 2024).

    Leichtere Verdauung und weniger Kalorien

    Pflanzliche Ernährungsweisen sind meist kalorienärmer und ballaststoffreicher als vergleichbare fleischbasierte Varianten. Diese Kombination passt gut zu Hunden, die ein bisschen zu viel Gewicht mit sich herumtragen, oder zu Haltern, die dieses Problem vermeiden möchten, bevor es überhaupt entsteht.

    Die Daten aus Bevölkerungsstudien zu gesundheitlichen Ergebnissen sind ebenfalls spannend. Eine Studie mit 2.536 Hunden zeigte, dass bei Hunden mit veganer Ernährung in 36 Prozent der Fälle Gesundheitsstörungen berichtet wurden, verglichen mit 49 Prozent bei Hunden, die konventionelles fleischbasiertes Futter bekamen (Knight et al., 2022). Bevölkerungsstudien beruhen auf Angaben der Halter und sind daher nicht perfekt. Ein Unterschied von 13 Prozentpunkten lässt sich trotzdem schwer ignorieren.

    Eine Sache wird nicht oft genug gesagt: Jede Futterumstellung sollte schrittweise erfolgen, ganz egal in welche Richtung. Sieben bis zehn Tage, beginnend mit ungefähr 20 Prozent neuem Futter und dann Stück für Stück mehr. Eine plötzliche Veränderung bringt den Darm durcheinander, ganz einfach. Wenn du während der Umstellung das Mikrobiom unterstützt, kommt die neue Ernährung meist besser an – ohne weichen Kot und ohne den Ärger, der viele abschreckt.

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    Hypoallergen und frei von häufigen Auslösern

    Die häufigsten Futtermittelallergene bei Hunden sind Rind, Milchprodukte, Huhn und Lamm. Eine pflanzliche Ernährung schließt sie alle aus. Für Hunde mit diagnostizierten Proteinallergien oder anhaltenden Hautproblemen kann ein vollwertiges pflanzliches Futter ein praktischer erster Schritt in einer Ausschlussdiät sein – oder eine langfristige Lösung, wenn die Reaktion darauf positiv bleibt.

    Imbys pflanzliches Futter enthält weder Fleisch noch tierische Proteine noch Weizengluten. Es enthält natürliche Superfoods wie Kürbis, Spinat und Cranberrys.

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    Quellen

    1. Axelsson, E., et al. (2013). The genomic signature of dog domestication reveals adaptation to a starch-rich diet. Nature, 495, 360–364. https://doi.org/10.1038/nature11837

    2. Kanakubo, K., Fascetti, A. J., & Larsen, J. A. (2015). Assessment of protein and amino acid concentrations and labeling adequacy of commercial vegetarian diets formulated for dogs and cats. Journal of the American Veterinary Medical Association, 247(4), 385–392. https://doi.org/10.2460/javma.247.4.385

    3. Gray, C., et al. (2024). Efficacy of vitamin D2 in maintaining serum total vitamin D concentrations and bone mineralisation in adult dogs fed a plant-based (vegan) diet in a 3-month randomised trial. British Journal of Nutrition. https://doi.org/10.1017/S0007114523002404

    4. Knight, A., Huang, E., Rai, N., & Brown, H. (2022). Vegan versus meat-based dog food: Guardian-reported indicators of health. PLOS ONE, 17(4), e0265662. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0265662

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