How can you check whether your dog benefits from a hypoallergenic diet?

Wie kannst du prüfen, ob dein Hund von einer hypoallergenen Ernährung profitiert?

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Achte auf nicht saisonalen Juckreiz, Hautausschläge und Haarausfall an Ohren, Pfoten, Leiste oder Schnauze, denn das sind die wichtigsten Anzeichen einer Futtermittelallergie bei Hunden.
  • Magen-Darm-Probleme wie Erbrechen oder Durchfall treten in etwa 15 % der Fälle von Futtermittelallergie auf, deshalb lohnt es sich, auch Veränderungen bei der Verdauung im Blick zu behalten.
  • Eine Ausschlussdiät dauert in der Regel 8 bis 12 Wochen und verwendet ein neuartiges oder hydrolysiertes Protein, ohne Leckerlis oder Essensreste vom Tisch, die das Ergebnis verfälschen könnten.
  • Bezieh deine Tierärztin oder deinen Tierarzt ein, bevor du mit einer hypoallergenen Ernährung beginnst, und halte sie auf dem Laufenden, denn sie können die Diagnose bestätigen und den Plan je nach Reaktion deines Hundes anpassen.
In diesem Artikel

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    Als Hundeliebhaber möchten wir natürlich sicherstellen, dass unsere vierbeinigen Freunde ein gesundes und glückliches Leben führen. Eine Möglichkeit dafür ist, ihnen ausgewogenes und nährstoffreiches Futter zu geben. Mit der zunehmenden Zahl an Allergien und Unverträglichkeiten bei Hunden kann es jedoch eine Herausforderung sein, die richtige Ernährung für ihre Bedürfnisse zu finden. Hypoallergene Ernährungsformen werden immer beliebter, aber woran erkennst du, ob dein Hund davon profitieren würde? In diesem Artikel zeigen wir dir verschiedene Möglichkeiten, wie du prüfen kannst, ob dein Hund von einer hypoallergenen Ernährung profitieren würde.

    Was sind hypoallergene Ernährungsformen für Hunde?

    Ist dir schon einmal aufgefallen, dass dein Hund unter Hautausschlägen, Juckreiz oder Verdauungsproblemen leidet? Das könnten Anzeichen für eine Futtermittelunverträglichkeit oder eine Futtermittelallergie sein. Eine hypoallergene Ernährung kann dann helfen, die Symptome zu verringern.

    Eine hypoallergene Ernährung besteht aus Futtermitteln, die mit geringerer Wahrscheinlichkeit eine allergische Reaktion auslösen. Diese Ernährungsform kann dabei helfen herauszufinden, welche Futtermittel die allergische Reaktion oder Unverträglichkeit verursachen. Sie besteht in der Regel aus neuen Futtermitteln, die der Hund vorher noch nicht gefressen hat und die schrittweise eingeführt werden, um mögliche Reaktionen zu beobachten.

    Behalte im Hinterkopf, dass eine hypoallergene Ernährung nicht immer die beste Lösung für alle Hunde mit Allergien oder Unverträglichkeiten ist. In manchen Fällen können Medikamente nötig sein, um die Symptome zu behandeln und dem Hund mehr Wohlbefinden zu verschaffen. Deshalb ist es wichtig, vor Beginn einer hypoallergenen Ernährung deinen Tierarzt zu konsultieren.

    Symptome einer Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie bei Hunden

    Leidet dein Hund unter einer Futtermittelunverträglichkeit oder einer Futtermittelallergie? Wenn ja, kann eine hypoallergene Ernährung eine Lösung sein. Dabei werden Proteinquellen verwendet, die normalerweise nicht in Hundefutter vorkommen. Aber woran erkennst du, ob die Ernährung bei deinem Hund wirkt? In diesem Abschnitt besprechen wir die Symptome von Futtermittelunverträglichkeit und Futtermittelallergie bei Hunden und wie du prüfen kannst, ob die hypoallergene Ernährung hilft.

    Symptome einer Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie

    Die wichtigsten Symptome einer Futtermittelallergie bei Hunden sind mäßiger bis starker, nicht saisonaler Juckreiz und Hautbeschwerden.[1] Das zeigt sich häufig an den Ohren, Pfoten, in der Leistengegend, in den Achseln, rund um die Augen und um die Schnauze in Form von Juckreiz, Haarausfall, Rötungen oder Knötchen. Manchmal sind die Symptome subtiler, zum Beispiel ein schuppiges, fettiges Fell oder Ohrenentzündungen; auch Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen nach dem Fressen oder Durchfall können auftreten. Kolitis (Entzündung des Dickdarms) oder eine erhöhte Häufigkeit des Kotabsatzes können ebenfalls Symptome einer Futtermittelallergie sein. Manche Hunde lecken auch ihre Pfoten oder reiben ihre Nase am Boden.

    A. Hautbezogene Symptome wie Ausschlag und Juckreiz

    Eines der häufigsten Symptome einer Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie bei Hunden sind Hautprobleme. Diese können von Ausschlägen bis hin zu anhaltendem Juckreiz reichen. Wenn dein Hund seine Haut ständig kratzt oder leckt, kann das ein Anzeichen für eine Futtermittelallergie sein.

    B. Verdauungsprobleme und Veränderungen im Kot

    Ein weiterer häufiger Hinweis auf eine Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie sind Verdauungsprobleme. Diese können von leichten Magenbeschwerden bis zu starkem Durchfall reichen. Achte auf Veränderungen im Kot deines Hundes, zum Beispiel bei Konsistenz und Farbe.

    C. Weitere mögliche Symptome, die auf eine Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie hindeuten können

    Es gibt auch weitere Symptome, die auf eine Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie hindeuten können, wie chronische Ohrenentzündungen, übermäßiges Lecken der Pfoten und häufiges Erbrechen. Wenn dein Hund eines dieser Symptome zeigt, ist es Zeit, den Tierarzt zu konsultieren.

    Wann solltest du einen Tierarzt konsultieren?

    Es ist wichtig, so schnell wie möglich den Tierarzt zu konsultieren, wenn du vermutest, dass dein Hund unter futterbedingten Problemen leidet. Schließlich können uns unsere geliebten Haustiere nicht genau sagen, was ihnen fehlt, deshalb liegt es an uns, gut auf sie zu achten. Wenn du bemerkst, dass es deinem Hund nach dem Fressen nicht ganz gut geht, zum Beispiel durch Bauchschmerzen, Juckreiz oder Ausschlag, könnten das Anzeichen einer Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie sein, und du solltest ohne Verzögerung einen Tierarzt aufsuchen.

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    Diagnose einer Futtermittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie

    Ein offener Austausch mit deinem Tierarzt ist entscheidend, damit er sich ein vollständiges Bild von der Situation machen kann. Erzähle alles, was dir aufgefallen ist, ob Juckreiz, Magenprobleme oder andere Beschwerden, unter denen dein treuer Begleiter leidet. Vergiss nicht zu erwähnen, wenn sich etwas in seiner Ernährung verändert hat.

    Indem du alle Informationen offen teilst, hilfst du dem Tierarzt, die richtige Diagnose zu stellen und die beste Behandlung für deinen Hund zu verordnen. Er ist da, um zu helfen, und braucht deine Beobachtungen, um sich ein genaues Bild von der Situation zu machen.

    Die Ausschlussdiät

    Eine Ausschlussdiät ist ein hilfreiches Mittel, um Futtermittelallergien bei Hunden zu erkennen.[2] Dabei werden vorübergehend alle möglichen Allergene aus dem Futter deines Hundes entfernt und anschließend schrittweise wieder eingeführt, um herauszufinden, welche davon Reaktionen auslösen. Die Ausschlussdiät ist eine praktische Methode, um festzustellen, welche Futtermittel dein Vierbeiner möglicherweise nicht gut verträgt.

    Ein korrekt durchgeführter Ausschlussdiät-Test dauert in der Regel 8 bis 12 Wochen. In dieser Zeit bekommt dein Hund ausschließlich das neue Futter, ohne Leckerlis, Tischreste oder Ergänzungsmittel, die die Ergebnisse beeinflussen könnten. Dabei wird meist eine neuartige Proteinquelle verwendet (eine, die der Hund noch nie gefressen hat) oder ein hydrolysiertes Protein, bei dem Proteine in kleinere Bestandteile aufgespalten werden, auf die das Immunsystem mit geringerer Wahrscheinlichkeit reagiert.

    Die Reaktion deines Hundes auf die hypoallergene Ernährung beobachten

    Sobald du die Allergene identifiziert hast, durch die sich dein Hund krank oder unwohl fühlt, ist es wichtig, die Reaktion deines Hundes auf die hypoallergene Ernährung genau zu beobachten.

    Achte genau auf Veränderungen bei Symptomen wie Hautausschlägen, Juckreiz, Verdauungsproblemen und anderen Beschwerden. Diese Veränderungen können darauf hinweisen, dass du das falsche Futter verwendest oder dass du das Futter möglicherweise mit Medikamenten kombinieren musst.

    Nachkontrolle beim Tierarzt

    Regelmäßige Nachkontrollen beim Tierarzt sind wichtig, um die Ernährung zu beurteilen und anzupassen. Der Tierarzt kann die Ernährung anhand der Reaktion deines Hundes und möglicher Veränderungen seines Gesundheitszustands anpassen.

    Wenn du regelmäßig mit dem Tierarzt in Kontakt bleibst, könnt ihr die Fortschritte deines Hundes gemeinsam beobachten. Der Tierarzt hat das Fachwissen, um einzuschätzen, ob weitere Anpassungen oder besondere Ernährungsbedürfnisse erforderlich sind.

    Quellen

    [1] Olivry, T., & Mueller, R. S. (2017). Critically appraised topic on adverse food reactions of companion animals (3): prevalence of cutaneous adverse food reactions in dogs and cats. BMC Veterinary Research, 13(1), 51. https://doi.org/10.1186/s12917-017-0973-z

    [2] Sofou, E. I., et al. (2024). Establishment of clinical criteria for the diagnosis of adverse food reactions in dogs with atopic dermatitis. Veterinary Dermatology, 35(4), 418–431. https://doi.org/10.1111/vde.13247

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