The importance of good dog food in managing skin conditions caused by allergies

Wie wichtig gutes Hundefutter bei allergiebedingten Hautproblemen ist

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Hautprobleme bei Hunden werden oft durch Futterallergene ausgelöst, am häufigsten durch Rind, Huhn, Milchprodukte und Weizen.
  • Die Umstellung auf eine hypoallergene Ernährung oder eine Ernährung mit wenigen Zutaten ist in Absprache mit dem Tierarzt der wichtigste Behandlungsansatz.
  • Wichtige Nährstoffe für eine gesunde Haut sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Biotin, Zink sowie die Vitamine A und E.
  • Insekten- und pflanzliche Proteine bieten für Hunde mit empfindlicher Haut ein geringeres Allergierisiko als herkömmliche Fleischproteine.
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    Eine gute Ernährung spielt eine zentrale Rolle für die allgemeine Gesundheit deines Hundes – und das gilt auch direkt für den Umgang mit Hautproblemen, die durch Allergien verursacht werden. Juckreiz, Ausschläge, Entzündungen und Trockenheit sind oft die Folge von Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen im Futter deines Hundes. Mit einer ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung kannst du dabei helfen, diese Beschwerden zu kontrollieren und zu lindern.

    Eine gute Ernährung für Hunde mit Hautproblemen ist reich an hochwertigen Proteinen, essenziellen Fettsäuren und Antioxidantien. Sie kann das Immunsystem unterstützen, Entzündungen reduzieren und zu gesunder Haut und gesundem Fell beitragen. Auch das Erkennen und Meiden potenzieller Allergene in der Ernährung deines Hundes ist entscheidend für eine langfristige Verbesserung.

    Die Auslöser hinter Hautproblemen bei deinem Hund

    Mehrere Inhaltsstoffe, die häufig in Hundefutter vorkommen, können allergische Reaktionen auslösen, die sich als Hautprobleme zeigen. Untersuchungen nennen die folgenden als die häufigsten Auslöser [1]:

    Proteinquellen

    Proteine sind die häufigsten Allergene in Hundefutter. Zutaten wie Rind, Huhn, Lamm, Fisch und Eier können bei manchen Hunden Allergien auslösen. Die Hauptverursacher sind meist tierische Proteine. Alternative Proteinquellen wie Insektenproteine oder pflanzliche Proteine können eine verträglichere Option mit geringerem Risiko für eine Reaktion sein.

    Getreide

    Neben tierischen Proteinen können auch bestimmte Getreidesorten bei Hunden Allergien auslösen. Dazu gehören Weizen, Gerste, Soja und Mais. Bei IMBY verzichten wir in unserer Ernährung auf all diese Zutaten.

    Milchprodukte

    Milch, Käse und andere Milchprodukte enthalten Proteine wie Laktoglobulin und Kasein, die bei empfindlichen Hunden allergische Reaktionen auslösen können.

    Künstliche Zusatzstoffe

    Manche Hunde reagieren empfindlich auf künstliche Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromen, die in kommerziellem Hundefutter verwendet werden. Zu den häufigen Zusatzstoffen, die Reaktionen auslösen können, gehören künstliche Farbstoffe (wie Red 40, Yellow 5), BHA (Butylhydroxyanisol), BHT (Butylhydroxytoluol) und Ethoxyquin.

    Weitere Allergene

    Hunde können auch auf Erdnüsse, bestimmte Nüsse, Schalentiere und einige Obstsorten allergisch reagieren. Futtermittelallergien sind individuell: Hunde können auf sehr unterschiedliche Zutaten reagieren, weshalb tierärztliche Begleitung entscheidend ist, um die genaue Ursache zu identifizieren.

    Wie behandelt man ein durch die Ernährung verursachtes Hautproblem?

    Wenn dein Hund ein durch Futter verursachtes Hautproblem hat, ist das Erkennen und Entfernen des konkreten Auslösers aus seiner Ernährung der wichtigste Schritt. Die Beratung durch einen Tierarzt ist dabei entscheidend. Er kann helfen, das Allergen durch diagnostische Tests einzugrenzen oder eine spezielle Ausschlussdiät empfehlen [2].

    In vielen Fällen kann die Umstellung auf eine hypoallergene Ernährung oder eine Ernährung mit begrenzter Zutatenliste die Symptome lindern und die Heilung der Haut unterstützen. Dein Tierarzt kann außerdem Medikamente oder Ergänzungsmittel empfehlen, um Beschwerden oder Entzündungen zu kontrollieren. Regelmäßiges Baden mit einem milden, hypoallergenen Shampoo sowie beruhigende Pflegeprodukte für die Haut können zusätzliche Linderung verschaffen. Wenn du die zugrunde liegende Ursache angehst und einem ganzheitlichen Behandlungsplan folgst, kannst du das Wohlbefinden deines Hundes spürbar verbessern.

    Welche Nährstoffe unterstützen die Hautgesundheit bei Hunden mit Allergien?

    Mehrere Nährstoffe tragen bei Hunden zu gesunder Haut und gesundem Fell bei. Wenn dein Hund auf einen der unten aufgeführten Inhaltsstoffe allergisch reagiert, solltest du ihn aus seiner Ernährung heraushalten. Für Hunde, die sie gut vertragen, können diese Nährstoffe dabei helfen, die Fellgesundheit wiederherzustellen und zu erhalten.

    Protein

    Hochwertige Proteine aus magerem Fleisch, Fisch und Geflügel liefern die notwendigen Aminosäuren für gesundes Haarwachstum und den Erhalt des Fells. Auch Insektenproteine unterstützen die Fellgesundheit und bergen bei den meisten Hunden ein geringes Risiko für eine allergische Reaktion.

    Omega-3-Fettsäuren

    Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, werden mit einer verbesserten Hautbeschaffenheit und Fellqualität bei Hunden in Verbindung gebracht. Fischöl ist eine häufig verwendete Quelle, und Algenöl ist eine pflanzliche Alternative, die diese Fettsäuren ebenfalls liefert.

    Omega-6-Fettsäuren

    Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure, ist wichtig für die Erhaltung gesunder Haut. Quellen dafür sind pflanzliche Öle (wie Distel-, Sonnenblumen- und Leinöl) sowie bestimmte tierische Fette.

    Biotin

    Biotin, auch als Vitamin H bekannt, ist ein Vitamin des B-Komplexes, das am Stoffwechsel von Fetten und Proteinen beteiligt ist. Es wird Hundefutter häufig zugesetzt, um gesunde Haut und gesundes Fell zu unterstützen.

    Zink

    Zink ist ein Mineralstoff, der zur Erhaltung gesunder Haut beiträgt und das Haarwachstum unterstützt. Es ist an der Proteinsynthese und an vielen enzymatischen Prozessen beteiligt. Gute Quellen sind Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte.

    Vitamine A und E

    Diese Vitamine wirken als Antioxidantien und helfen, Haut und Fell vor Schäden zu schützen. Sie kommen in Leber, Eiern, Karotten und grünem Blattgemüse vor.

    Die Ernährung ist entscheidend für gesunde Haut bei Hunden, aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle: regelmäßige Fellpflege, Baden und der allgemeine Gesundheitszustand sind ebenfalls wichtig. Wenn sich das Fell deines Hundes nach der Umstellung auf ein neues Futter nicht ausreichend verbessert, sprich mit deinem Tierarzt, um eine individuelle Empfehlung zu erhalten.

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    Quellen

    [1] Mueller RS, Olivry T, Prélaud P. (2016). Critically appraised topic on adverse food reactions of companion animals (2): common food allergen sources in dogs and cats. BMC Veterinary Research, 12:9.

    [2] Verlinden A, Hesta M, Millet S, Janssens GPJ. (2006). Food allergy in dogs and cats: a review. Critical Reviews in Food Science and Nutrition, 46(3), 259–273.

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