Switching from puppy food to adult dog food

Umstellung von Welpenfutter auf Hundefutter für ausgewachsene Hunde

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kleine und mittelgroße Rassen sind mit etwa 12 Monaten bereit für Futter für ausgewachsene Hunde; Riesenrassen benötigen möglicherweise bis zum Alter von 18 bis 24 Monaten eine Welpenformel
  • Die FEDIAF legt den Mindestgehalt an Rohprotein für Welpen auf 22,5 % (auf Trockensubstanzbasis) fest, gegenüber 18 % für die Erhaltung ausgewachsener Hunde; ein zu früher Wechsel führt zu Nährstofflücken
  • Ein schrittweiser Übergang über 7 bis 10 Tage verringert Verdauungsbeschwerden beim Wechsel der Rezeptur
  • Zwischen 25 % und 59 % der Hunde in tierärztlicher Behandlung sind übergewichtig; der Wechsel zu Futter für ausgewachsene Hunde ist der richtige Zeitpunkt, die Portionen sorgfältig zu steuern
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    Welpen und erwachsene Hunde sind ernährungsphysiologisch nicht dasselbe Tier. Ein Welpe baut in den ersten Lebensmonaten gleichzeitig ein Skelett auf, entwickelt Muskulatur und bildet Organsysteme aus. Dafür braucht er eine ganz andere Nährstoffzusammensetzung als ein gesunder erwachsener Hund, der einfach nur seine Kondition halten soll. Den richtigen Zeitpunkt für die Umstellung zu treffen, ist wichtiger, als den meisten Haltern bewusst ist, und Fehler in beide Richtungen können echte Probleme verursachen.

    Was Welpenfutter tatsächlich anders macht

    Welpenfutter ist nicht einfach nur Erwachsenenfutter mit einem anderen Etikett. Die Rezepturen unterscheiden sich wirklich. FEDIAF, die europäische Organisation, die Ernährungsstandards für Heimtierfutter festlegt, empfiehlt für Futter in der Wachstumsphase einen Mindestgehalt an Rohprotein von 22,5 % auf Trockensubstanzbasis. Für die Erhaltung erwachsener Hunde reichen 18 %. [1] Auch Calcium und Phosphor sind in Welpenfutter höher, um die schnelle Mineralisierung wachsender Knochen zu unterstützen.

    Wird zu früh Erwachsenenfutter gegeben, kann ein Welpe diese höheren Anforderungen möglicherweise nicht decken. Das umgekehrte Risiko ist weniger offensichtlich, aber genauso real: Welpen großer Rassen, die energiereiche Futter bekommen, können zu schnell wachsen, was die Gelenke belastet, bevor sie dafür bereit sind. Gerade bei Riesenrassen ist die Energiedichte genauso wichtig wie der Proteingehalt.

    Wann du umstellen solltest – je nach Rassegröße

    Es gibt keine allgemeingültige Antwort, denn der Zeitpunkt hängt fast vollständig davon ab, wie groß dein Hund als Erwachsener sein wird. FEDIAF ordnet die körperliche Reife nach dem zu erwartenden Körpergewicht im Erwachsenenalter ein:

    • Kleine und mittelgroße Rassen (bis etwa 25 kg): in der Regel mit 12 Monaten bereit für Erwachsenenfutter
    • Große Rassen (25 bis 45 kg): meist zwischen 12 und 15 Monaten
    • Riesenrassen (über 45 kg): brauchen oft bis zum Alter von 18 bis 24 Monaten Welpen- oder Juniorfutter [1]

    Das Alter allein ist kein verlässlicher Anhaltspunkt. Ein 14 Monate alter Labrador kann noch in der Entwicklung sein, während ein Zwergdackel im gleichen Alter schon seit Monaten ausgewachsen ist. Wenn du dir unsicher bist, kann dein Tierarzt einen Body-Condition-Score bestimmen, was eine deutlich verlässlichere Antwort gibt als bloß nach Alter zu schätzen.

    Nicht sicher, ob dein Hund schon ausgewachsen ist?

    Bitte deinen Tierarzt um eine Einschätzung des Body-Condition-Scores. Das dauert etwa zwei Minuten und gibt eine viel klarere Antwort, als nur nach Rasse oder Alter zu schätzen.

    So gelingt die Umstellung ohne Verdauungsprobleme

    Ein abrupter Futterwechsel verursacht häufig weichen Kot. Der Darm braucht Zeit, um sich an eine neue Proteinquelle, ein anderes Fettprofil und einen veränderten Fasergehalt anzupassen. Eine schrittweise Umstellung über 7 bis 10 Tage senkt dieses Risiko:

    • Tage 1–3: 75 % altes Futter, 25 % neues Futter
    • Tage 4–6: 50 % alt, 50 % neu
    • Tage 7–9: 25 % alt, 75 % neu
    • Tag 10: vollständig beim neuen Futter

    Manche Hunde schaffen es in einer Woche. Andere brauchen zwei. Weicherer Kot ist das deutlichste Zeichen dafür, dass die Umstellung zu schnell läuft; geh lieber langsamer vor, statt einfach weiterzumachen.

    Worauf du bei einer guten Erwachsenenformel achten solltest

    Beginne mit dem Etikett. „Alleinfuttermittel“ bedeutet, dass das Futter die festgelegten Ernährungsstandards für die Erhaltung erwachsener Hunde ohne zusätzliche Ergänzung erfüllt. Eine klar benannte Proteinquelle weit oben in der Zutatenliste ist ein besseres Zeichen als eine vage Kategorie wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“.

    Auch die Größe der Kroketten ist wichtiger, als die meisten denken. Kleine Hunde, die übergroße Kroketten fressen, schlucken Stücke oft, ohne sie richtig zu kauen, was die Verdauung verlangsamt. IMBYs insektenbasiertes Hundefutter gibt es in drei Erwachsenen-Krokettengrößen passend zum Körpergewichtsbereich: Mini (bis 10 kg), Medium (10 bis 35 kg) und Maxi (über 35 kg). Zur gleichen Reihe gehören auch eine Puppy-Variante und eine Senior-Variante. Wenn dein Hund also bereits die insektenbasierte Rezeptur bekommt, geht es bei der Umstellung einfach darum, auf die passende Variante zu wechseln, statt eine komplett neue Proteinquelle einzuführen.

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    Für Hunde, die auf tierische Proteine reagieren, bietet IMBYs pflanzenbasierte Rezeptur eine vollwertige Ernährung für erwachsene Hunde ganz ohne Zutaten tierischen Ursprungs. Hunde sind Omnivoren und können mit einem gut formulierten pflanzenbasierten Alleinfutter sehr gut versorgt sein.

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    Gewichtsmanagement beginnt hier

    Der Wechsel zu Erwachsenenfutter ist der Zeitpunkt, an dem Portionskontrolle auf neue Weise wichtig wird. Welpenfutter ist absichtlich kalorienreich. Erwachsenenfutter ist es weniger, aber Halter füttern oft weiterhin dieselbe Menge wie zuvor und bemerken die Gewichtszunahme monatelang nicht.

    Studien aus der tierärztlichen Praxis zeigen immer wieder, dass zwischen 25 % und 40 % der Hunde übergewichtig sind. [2] Eine große US-Umfrage setzte den Wert sogar auf 59 %. [3] Die Folgen sind gut dokumentiert: Übergewicht beschleunigt den Gelenkverschleiß, erhöht das Risiko für Stoffwechselerkrankungen und verkürzt die Lebensspanne.

    Wiege deinen Hund nach der Umstellung auf Erwachsenenfutter in den ersten ein bis zwei Monaten alle paar Wochen. Wenn die Zahl steigt, reduziere die Tagesportion um 10 % und beurteile dann noch einmal, bevor du die Rezeptur dafür verantwortlich machst.

    Wann es Zeit für die nächste Umstellung ist

    Ältere Hunde haben andere Bedürfnisse. Die Aktivität nimmt meist ab, die Verdauung arbeitet etwas weniger effizient und das Risiko für Gelenkprobleme steigt. Senior-Rezepturen reagieren darauf mit leichter verdaulichen Proteinen und einer geringeren Kaloriendichte.

    Nicht jeder ältere Hund braucht allerdings ein Seniorfutter. Ein Hund in guter Körperkondition, der ein hochwertiges Erwachsenenfutter bekommt, kann damit gut zurechtkommen, und allein des Wechsels wegen umzustellen, bringt nicht automatisch Vorteile. Die Entscheidung solltest du mit deinem Tierarzt besprechen, besonders wenn das Gewicht langsam steigt oder dein Hund sich deutlich verlangsamt hat. IMBYs Senior-Variante ist für Hunde ab neun Jahren entwickelt und nutzt dieselbe Insektenproteinbasis wie das Erwachsenenfutter.

    Finde die richtige Rezeptur für die Lebensphase deines Hundes

    Von Puppy bis Senior basiert IMBYs Sortiment auf einer vertrauten Proteinquelle. Eine Umstellung, wenn dein Hund bereit ist, und danach die passende Variante fürs Leben.

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    Quellen

    [1] FEDIAF (2022). Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs. 19th Edition. European Pet Food Industry Federation.

    [2] German AJ, et al. (2010). Obesity in the cat and dog. Preventive Veterinary Medicine, 92(3), 233–241. https://doi.org/10.1016/j.prevetmed.2009.10.002

    [3] Association for Pet Obesity Prevention (APOP). (2022). National Pet Obesity Survey. apop.us

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