Sue Dyson pain scale: What is it and how does it work.

Sue-Dyson-Schmerzskala: Was ist das und wie funktioniert sie.

Inhaltsverzeichnis

    Jeder Reiter kennt die Frustration über ein Pferd, das unter dem Sattel widersetzlich, angespannt oder „unartig“ wirkt, aber was, wenn diese Verhalteuen sind tatsächlich schreit um Hilfe?  

    Forschung der orthopädische Spezialistin Dr. Sue Dyson hat gezeigt, dass viele der Anzeichen, die wir oft als Trainings- oder Einstellungsprobleme abtun, tatsächlich klare Anzeichen von Schmerz. Um Besitzern, Reitern und Tierärzten zu helfen, diese Signale zu erkennen, entwickelte sie das Ridden Horse Pain Ethogram (RHpE), allgemein bekannt als Sue Dyson Pain Scale (Dyson, 2022).  

    Dieses Tool bietet eine strukturert Möglichkeit, subtile Verhaltensweisen zu erkennen, diezeigen, wann dein Pferd sich unwohl fühlt, was uns die Möglichkeit gibt, Probleme anzugehen im Zusammenhang mit muskuloskelettale Schmerzen früher und sowohl das Wohlbefinden als auch die Leistung verbessern (Dyson, 2022). 

    Bevor wir weitermachen, iches wichtig dass du mit deinem Tierarzt sprichst und medizinischen Rat einholst, wenn du glaubst, dass dein Pferd Schmerzen hat. 

    So funktioniert die Sue Dyson Pain Scale 

    Die Sue Dyson Pain Scale ist ein wissenschaftlich validiertes System, das 24 spezifische Verhaltensweisen identifiziert, die mit muskuloskelettalen Schmerzen bei gerittenen Pferden verbunden sind. Wenn ein Pferd 8 oder mehr der 24 Marker zeigt, deutet das stark darauf hin, dass Schmerzen vorliegen.  

    Dazu gehören Anzeichen wie: 

    1. Die Ohren sind für fünf oder mehr Sekunden nach hinten gedreht oder flach angelegt

    2. Die Augenlider sind für zwei bis fünf Sekunden geschlossen oder halb geschlossen

    3. Kopf vor der Senkrechten > 30° für zehn oder mehr Sekunden oder länger

    4. Die Zunge ist sichtbar, herausgestreckt oder hängt heraus

    5. Kopf hinter der Senkrechten > 10° für zehn oder mehr Sekunden

    6. Das Maul ist zehn Sekunden lang geöffnet, wobei die Zähne voneinander getrennt sind

    7. Schweifschlagen

    8. Kopf wiederholt schief gehalten

    9. Das Gebiss zu einer Seite gezogen (links oder rechts)

    10. Ein eiliger Gang, unregelmäßiger Rhythmus im Trab oder Galopp oder wiederholte Tempowechsel im Trab oder Galopp

    11. Wiederholte Veränderungen der Kopfhaltung, die nicht im Rhythmus des Trabes sind

    12. Stolpert oder tritt wiederholt fehl oder wiederholtes beidseitiges Schleifen der Hinterzehen

    13. Die Kopfhaltung verändert sich wiederholt und bewegt sich von einer Seite zur anderen

    14. Gangart zu langsam: kann einem passageähnlichen Trab ähneln

    15. Plötzlicher Richtungswechsel oder Scheuen

    16. Bocken oder nach hinten ausschlagen (ein oder beide Hinterbeine)

    17. Steigen (beide Vorderbeine vom Boden abgehoben)

    18. Die Hinterbeine folgen nicht den Spuren der Vorderbeine, sondern weichen nach links oder rechts ab

    19. Beim Galopp wiederholt auf dem falschen Bein angalloppiert (falsche Führung) oder Wechsel des Beins vorne und / oder hinten

    20. Spontane Gangartwechsel

    21. Schweif fest an die Mittellinie gepresst, oder zu einer Seite gehalten

    22. Widerwillig, vorwärtszugehen, oder stoppt spontan

    23. Die Sklera ist wiederholt sichtbar

    24. Ein intensiver starrer Blick oder ein abwesender Ausdruck, für fünf Sekunden oder länger

    Die Skala funktioniert, indem diese Verhaltensweisen beim Reiten bewertet werden. Während Tierärzte und geschulte Fachleute die Skala in klinischen Umgebungen verwenden, können auch alltägliche Reiter davon profitieren.  

    Wenn du die häufigsten Anzeichen kennst, bist du besser darauf vorbereitet: 

    • Erkenne, wann das Verhalten deines Pferdes vielleicht keine Einstellung, sondern Schmerz ist 
    • Dokumentiere Muster und Verhaltensänderungen für deinen Tierarzt 
    • Setze dich für den Komfort und das Wohlbefinden deines Pferdes ein 

    Fazit 

    Die Sue Dyson Pain Scale ist ein Hilfsmittel, keine Diagnose. Pferde können ähnliche Verhaltensweisen aufgrund eines schlecht passenden Sattels, eines unausgeglichenen Reiters, oder mangelnder Fitness zeigen, daher ist der Kontext immer wichtig.  

    Wenn du Schmerzen vermutest, sollte der nächste Schritt eine gründliche Untersuchung durch deinen Tierarzt und andere Fachleute wie einen Physiotherapeuten sein.  

    Sobald Schmerzen erkannt und behandelt wurden, lohnt es sich, nach Lösungen zu suchen, die deinem Pferd langfristigen Komfort bieten. Hilfsmittel wie Balance Pads, die die tiefliegende Rumpfmuskulatur stärken und dadurch Stabilität und Koordination verbessern, können als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes unterstützen.  

    Wenn du mehr erfahren möchtest, schau dir gern unseren Blog über die Vorteile von Balance Pads und unseren Blog über die Anwendung von Balance Pads an, der einen 8-Wochen-Plan enthält, um die Propriozeption zu verbessern. 

     

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