Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

How do I create a good feeding plan for my skinny horse? Step-by-step guide toward a suitable ration

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Wie erstellst du einen guten Fütterungsplan für dein zu dünnes Pferd? Schritt-für-Schritt-Anleitung zu einer passenden Ration

von/ durch Valerie De Clerck am Dez 18 2025
Ein Pferd verliert nicht ohne Grund an Gewicht. Finde zuerst die Ursache, bevor du die Ration änderst Raufutter ist die Grundlage: mindestens 1,5–2 % des Körpergewichts in Trockenmasse pro Tag, niemals mehr als 6 Stunden ohne Raufutter Kraftfutter und Fett sind Hilfsmittel — sie ergänzen das Raufutter, sie ersetzen es nicht Zahnprobleme, Magengeschwüre und PPID erfordern jeweils unterschiedliche Anpassungen der Fütterung
Why is my horse losing weight? The 4 veterinary steps to determine the cause.

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Warum verliert mein Pferd an Gewicht? Die 4 tierärztlichen Schritte, um die Ursache zu bestimmen.

von/ durch Valerie De Clerck am Dez 18 2025
Wenn dein Pferd zu dünn ist, gibt es immer einen Grund, aber es ist von außen nicht immer sichtbar. Das warum dein Tierarzt Schritt für Schritt vorgeht: zuerst einfach und häufige Ursachen wie Parasiten und Zahnprobleme ausgeschlossen sind, wird mit Blutuntersuchungen und, falls nötig, einer Gastroskopie (Magenuntersuchung) genauer hingeschaut. In diesem Artikel wirst du lies, wie dein Tierarzt baut auf eine solche systematische Abklärung aussieht und welche Informationen jede Untersuchung liefert. So verstehst du besser, warum all diese Schritte notwendig und gemeinsam daran arbeiten, genauer nach der Ursache des Gewichtsverlusts suchen. 
Feeding the modern sport-horse: what the latest research really says

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Die Fütterung des modernen Sportpferds: Was die neueste Forschung wirklich sagt

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 04 2025
Füttere zuerst Raufutter — 2 bis 2,5 % des Körpergewichts in Trockenmasse täglich sind die unverzichtbare Basis Fülle die Glykogenspeicher innerhalb von 30 Minuten nach harter Arbeit wieder auf, mit lysinreichem Protein zur Muskelregeneration Marines DHA (nicht nur pflanzliches Omega-3) liefert langsam freigesetzte Energie und reduziert Entzündungen Gleiche Schweißverluste mit einer richtigen Elektrolytmischung aus, nicht nur mit Wasser oder Salz
Horse Manure Poop Worms Parasite

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Pferdekot erklärt: Darmgesundheit, Würmer & Parasiten erkennen Leitfaden

von/ durch Valerie De Clerck am Mai 07 2025
Lass uns ehrlich über etwas sprechen, das ein bisschen unerquicklich ist: Kot. Klar, wahrscheinlich steht das nicht ganz oben auf deiner Liste der Lieblingsthemen. Aber die Wahrheit ist: Der Kot deines Pferdes ist eine wahre Fundgrube an Hinweisen auf seine Gesundheit. Wenn du lernst, ihn zu lesen, erkennst du Probleme früh, vermeidest teure Tierarztkosten und hältst dein Pferd glücklicher und gesünder. Wenn du ihn ignorierst, übersiehst du womöglich Warnzeichen, bis es zu spät ist. In diesem Leitfaden gehen wir über die Grundlagen hinaus und zeigen dir genau, was der Kot deines Pferdes aussagt – und wie du diese Informationen nutzen kannst, um seine Gesundheit vorausschauend zu unterstützen. 1. Farbe & Konsistenz: Das Gesundheitsbarometer deines Pferdes Idealer Pferdekot sollte feucht sein, aus gut geformten Äpfeln bestehen und meist grünlich-braun sein. Leicht aufzuheben, ohne Aufwand. Aber Abweichungen können auf Probleme hindeuten: Flüssiger oder nasser Kot: Nicht nur eine schmutzige Box – es kann auf Stress, plötzliche Futterumstellungen, bakterielle oder virale Infektionen oder sogar auf Parasiten im Inneren hindeuten. Hast du das Futter oder den Tagesablauf deines Pferdes kürzlich geändert? Wenn nicht, geh der Sache genauer nach – es ist Zeit, Parasiten oder Darmprobleme zu untersuchen. Trockener, pelletartiger Kot: Ein Warnsignal für Dehydrierung, geringe Wasseraufnahme oder zu wenig Ballaststoffe. Dein Pferd braucht möglicherweise mehr Raufutter oder eine bessere Flüssigkeitsversorgung. Schwarzer oder rötlicher Kot: Das ist ernst. Dunkler oder blutig verfärbter Kot weist auf innere Blutungen hin – dein Pferd braucht so schnell wie möglich tierärztliche Hilfe. 2. Unverdaute Futterpartikel: Warum Kauen wichtiger ist, als du denkst Entdeckst du Getreide- oder Heustücke im Kot? Tu das nicht einfach ab. Oft ist das ein Zeichen für: Beschwerden im Maul: Zahnschmerzen oder Zahnprobleme erschweren das Kauen und verringern so die Nährstoffaufnahme. Regelmäßige Zahnkontrollen sind nicht optional – sie sind essenziell. Verdauungsprobleme: Dein Pferd kann Nährstoffe möglicherweise nicht richtig verdauen. Zeit, die Futterqualität oder Verdauungshelfer neu zu bewerten. 3. Kotfrequenz: Zählen ist wichtig Gesunde Pferde setzen normalerweise 8–12 Mal täglich Kot ab. Behalte es im Blick: Weniger Kot: Pass auf. Das könnte auf gefährliche Zustände wie Koliken oder Verstopfungen hinweisen. Handle schnell – dein Pferd könnte still leiden. Übermäßig viel Kot: Wenn dein Pferd ständig zu äppeln scheint, aber in schlechter Verfassung bleibt, könnte die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt sein. Es ist Zeit, die Futterzusammensetzung und die Verdauungsgesundheit zu prüfen. 4. Geruch: Verlass dich auf deine Nase Pferdeäpfel haben normalerweise einen erdigen, milden Geruch. Hier solltest du aufmerksam werden: Starker, übel riechender Kot: Wahrscheinlich ein bakterielles Ungleichgewicht oder eine Infektion wie Salmonellen. Geh kein Risiko ein – ruf deinen Tierarzt an. Scharfer, säuerlicher Geruch: Weist auf zu viele schnell fermentierbare Kohlenhydrate hin (Getreideüberschuss). Passe die Fütterung schrittweise und sorgfältig an, um größere Verdauungsprobleme zu vermeiden. 5. Würmer im Kot: Parasiten sind nicht immer verborgen Manchmal erklären Parasiten ganz offen den Krieg: Lange, spaghettiartige Spulwürmer (Askariden): Häufig bei jüngeren Pferden. Sie können zu schwerer Kolik oder einem Darmverschluss führen. Handle schnell. Kleine, reisähnliche Bandwurmsegmente: Bandwurmbefall erhöht das Kolikrisiko, weil der Darm blockiert werden kann. Handle sofort. Pfriemenschwänze (rund um den After): Verursachen Schweifscheuern und Reizungen. Nicht lebensbedrohlich, aber äußerst unangenehm. Löse das mit gezielten Behandlungen. Strongyliden: Oft mikroskopisch klein, doch bei starkem Befall richten sie innerlich großen Schaden an. Regelmäßige Kotuntersuchungen sind hier deine beste Waffe. 6. Parasiten und Darmgesundheit: Den Zusammenhang verstehen Wurminfektionen beeinträchtigen die Darmgesundheit stark. Parasiten schädigen die Darmschleimhaut, stören nützliche Darmbakterien und behindern die Nährstoffaufnahme. Entwurmungsbehandlungen sind zwar wichtig, um Parasiten zu beseitigen, belasten den Darm deines Pferdes aber vorübergehend und stören die natürliche Darmflora. 7. Optimales Wurmmanagement: Ein proaktiver Ansatz Vorbei sind die Zeiten der Entwurmung nach festem Zeitplan. Warum? Weil Resistenzen zunehmen. Lerne Worm & Co, die Expertin für Kotuntersuchungen bei Pferden. Studien zeigen, dass 74 % der Pferde werden unnötig entwurmt. Das schadet nicht nur der Darmgesundheit deines Pferdes – es fördert auch eine schnellere Resistenzentwicklung. Deshalb Worm & Co fördert eine klügere Strategie: erst testen, dann behandeln. Mit Worm & Codu bekommst: Professionelle und präzise Kotanalyse Personalisierte Einblicke in die Parasitenbelastung deines Pferdes Ein nachhaltiger Plan fürs Wurmmanagement Es ist der Goldstandard, um dein Pferd gesund zu halten und unnötige Behandlungen zu vermeiden. 💡 Wusstest du schon? Parasitenresistenz bedeutet, dass früher zuverlässige Behandlungen wie Ivermectin und Moxidectin nicht mehr so lange wirken wie früher. Tests helfen dir, immer einen Schritt voraus zu sein. Wie sieht ein optimales Wurmmanagement aus? Kotuntersuchung 3–4x pro Jahr Gezielte Behandlung nur bei Bedarf Nachtest 14 Tage nach der Behandlung Weidewechsel und Entfernen von Mist Mit Worm & Co mit dir als Orientierung rätst du nicht – du handelst mit Wissen. 8. Darmgesundheit: Das Abwehr- & Erholungssystem deines Pferdes Einen gesunden Darm zu erhalten, ist der beste Schutz deines Pferdes vor Parasiten: Blockiert Befall: Stärkt die Darmbarrieren und verhindert, dass sich Parasiten anheften. Beschleunigt die Erholung: Ein gesunder Darm erholt sich nach einer Infektion schneller. Lindert Nebenwirkungen der Entwurmung: Reduziert die Belastung des Darms und fördert die schnelle Wiederherstellung des Gleichgewichts. So unterstützt Curafyt die Darmgesundheit deines Pferdes Bei Curafyt wissen wir, dass ein widerstandsfähiger Darm die beste Investition in die Gesundheit deines Pferdes ist. Ein starkes Verdauungssystem beugt Problemen vor und beschleunigt die Erholung nach der Entwurmung. Deshalb haben wir gezielte Ergänzungsmittel entwickelt, die das Darmgleichgewicht stärken, eine schnelle Regeneration unterstützen und langfristige Widerstandskraft aufbauen. Lerne Guts & Glory kennen: der Verdauungsheld deines Pferdes Unser pflanzliches Kraftpaket Guts & Glory steckt voller essenzieller Verdauungsenzyme, Probiotika und Präbiotika. Es wurde speziell dafür entwickelt, die Darmflora wiederherzustellen, die Darmschleimhaut zu reparieren, die Schleimhautbarriere zu stärken und die innere Entgiftung zu fördern. So bekommt dein Pferd das stärkste Fundament für langfristige Gesundheit – von innen heraus. Kurz gesagt: Der Mist deines Pferdes versucht dir etwas zu sagen. Hörst du zu?Mit Worm & Co an deiner Seite für präzise Tests, und Curafyts Guts & Glory um die Darmgesundheit zu unterstützen, hast du die richtigen Werkzeuge, um Probleme zu verhindern, bevor sie entstehen. Hören wir auf zu raten und fangen wir an zuzuhören – denn dein Pferd verdient vorausschauende Pflege, die auf Wissen basiert. Unterstütze den Darm deines Pferdes von innen heraus Guts & Glory hilft, ein gesundes Hindgut-Mikrobiom und eine gesunde Verdauungsfunktion zu erhalten. 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Horse Nose Powder

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Warum du Pulver als Ergänzung für dein Pferd wählen solltest?

von/ durch Valerie De Clerck am Apr 22 2025
Wenn du dein Pferd mit Ergänzungsfuttermitteln unterstützen möchtest, zählen nicht nur die Inhaltsstoffe – auch die Form des Produkts spielt eine wichtige Rolle. Ergänzungsfuttermittel gibt es in verschiedenen Formen, zum Beispiel als Flüssigkeit, Pellets oder Pulver. In diesem Blog erklären wir dir, warum Pulver eine so überzeugende Wahl sind – und weshalb sie häufig in hochwertigen, sorgfältig formulierten Ergänzungsfuttermitteln verwendet werden.
Is Your Horse’s Muscle Growth Stuck in First Gear?

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Steckt der Muskelaufbau deines Pferdes im ersten Gang fest?

von/ durch Valerie De Clerck am Mär 06 2025
Fällt es dir trotz konsequentem Training und passender Ernährung schwer, die Oberlinie deines Pferdes aufzubauen? Erfahre, warum es nicht reicht, einfach mehr Protein zu geben und wie gezielt eingesetzte Aminosäuren, Unterstützung der Regeneration und eine ausgewogene Nährstoffversorgung echtes Muskelwachstum fördern können.
Is Your Horse Too Skinny?

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Ist dein Pferd zu dünn?

von/ durch Valerie De Clerck am Nov 27 2024
Schließe zuerst Würmer, Zähne und Krankheiten aus und prüfe dann, ob das Futter tatsächlich aufgenommen wird Ein 500-kg-Pferd braucht täglich 7,5 bis 10 kg Trockenmasse aus Raufutter als Grundlage Öl liefert energiereiche, stärkearme Kalorien; die richtige Omega-3-Mischung ist besser als billiges Mais- oder Sonnenblumenöl Die Darmgesundheit ist der Bereich, in dem sich die meisten hartnäckigen Fälle von zu dünnen Pferden verbergen; verbessere die Aufnahme, nicht nur die Menge
Horse grazing grass

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Die versteckte Zuckerfalle, die die Gesundheit deines Pferdes gefährdet

von/ durch Valerie De Clerck am Okt 23 2024
Wusstest du, dass sich genau jetzt eine versteckte Gefahr in der Ernährung deines Pferdes verbirgt? Eine Gefahr, die so weit verbreitet ist, dass sie bis zu 40% der Hauspferde betrifft... Und doch ist er so heimtückisch, dass die meisten Besitzer keine Ahnung haben, dass er da ist. Ich spreche von Zucker. Ich weiß, was du jetzt denkst... "Zucker? Ach komm, mein Pferd frisst doch keine Süßigkeiten!" Bleib also dran, denn was ich dir gleich zeige, könnte deinem Pferd das Leben retten. Tatsächlich ist diese versteckte Zuckergefahr so ernst, dass sie mich nachts wach hält. Und glaub mir, ich habe in meinen Jahren mit Pferden schon viel gesehen. Aber das hier? Das setzt allem die Krone auf. (Wortspiel beabsichtigt.) Also schnall dich an, denn in diesem Beitrag schauen wir uns genau Folgendes an: Die schockierenden Zahlen zu zuckerbedingten Gesundheitsproblemen bei Pferden Woher dieser versteckte Zucker wirklich kommt (Hinweis: nicht da, wo du denkst) Die einfachen Schritte, die du HEUTE unternehmen kannst, um dein Pferd zu schützen Bereit, die Wahrheit über die süßen Gefahren aufzudecken, die unsere Pferde bedrohen? Lass uns eintauchen...   Der Zucker-Albtraum: Schockierende Zahlen, die du nicht ignorieren kannst Bevor wir weitermachen, hier erst einmal ein paar harte Fakten: Bis zu 40% der Hauspferde sind fettleibig. Das ist fast die Hälfte! Bis zu 29% der empfindlichen Pferde kämpfen mit Hyperinsulinämie. Satte 89% der primären Hufrehe-Fälle stehen mit endokrinen Störungen in Verbindung. Vielleicht fragst du dich jetzt... "Was haben diese Zahlen mit Zucker zu tun?" Alles. Denn all diese Gesundheitsprobleme haben eines gemeinsam: Zu viel Zucker in der Ernährung unserer Pferde. Die Zuckerfalle: Sie steckt nicht da, wo du denkst Ich weiß, was du jetzt denkst... "Aber ich gebe meinem Pferd doch keine Zuckerwürfel oder süßes Futter!" Und das ist großartig! Aber genau hier wird es interessant: Die Zuckergefahr kommt nicht aus offensichtlichen Quellen. Er versteckt sich an Stellen, die du nie vermuten würdest. Wie das Premium-Futter, das du deinem Pferd so stolz gibst? Sie könnte voller versteckter Zucker sein. Oder diese üppige, grüne Weide, auf der du dein Pferd den ganzen Tag grasen lässt? Das ist im Grunde eine Zuckerschüssel. Sogar die Handvoll Karotten, die du als Leckerlis gibst? Ja, genau. Zuckerbomben. Das Weide-Paradox: Wenn Grün nicht gut ist Ich erzähle dir kurz eine Geschichte über meine Freundin Eileen und ihr Pferd Rosa. Eileen dachte, sie würde alles richtig machen. Rosa hatte rund um die Uhr Zugang zu einer wunderschönen, grünen Weide. „Sie lebt das natürliche Pferdeleben“, sagte Eileen. Doch dann nahm Rosa zu. Ihre Energie ließ nach. Und eines Tages bemerkte sie, dass Rosa lahmte. Die Diagnose? Hufrehe, ausgelöst durch Insulinresistenz. Der Auslöser? Das ganze „natürliche“ Gras, das Rosa gefressen hatte. Du musst wissen: Unsere modernen Weiden sind nicht für Pferde gemacht. Sie sind Zuckerfabriken, gezüchtet für Rinder , die Unmengen an Milch produzieren müssen. Und unsere Pferde? Sie grasen den ganzen Tag auf diesem zuckerreichen Gras. Was verheerende Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben kann. Schau dir Rosa vor ein paar Monaten an. Ihre Hufe waren so empfindlich, dass sie kaum laufen konnte.   Was empfehlen führende Tierärzte also? Ein zuckerbewusster Ansatz Ich sage nicht, dass du dein Pferd in die Box sperren und ihm nur noch Heu füttern sollst. (Tatsächlich würde das eine ganze Reihe anderer Probleme verursachen!) Aber es gibt ein paar einfache Schritte, mit denen du dein Pferd vor den versteckten Gefahren von Zucker schützen kannst: Denk das Futter neu: Die meisten Pferde brauchen nicht so viel Kraftfutter, wie sie bekommen. Für ein 500-kg-Pferd in leichter Arbeit? Weniger als 1 kg Futter pro Tag reicht völlig aus. Begrenze die Weidezeit: Nutze einen Fressschutz oder begrenze die Weidezeit, besonders im Frühling und Herbst, wenn der Zuckergehalt im Gras am höchsten ist. Wähle Leckerlis mit Bedacht: Entscheide dich für zuckerarme Leckerlis oder besser noch: Nutze Lob und Streicheleinheiten als Belohnung. Halte es in Bewegung: Regelmäßige Bewegung hilft, den Insulinspiegel zu regulieren und überschüssige Kalorien zu verbrennen. Behalte den Körperzustand im Blick: Du solltest die Rippen deines Pferdes fühlen können (aber nicht sehen). Wenn nicht, ist es Zeit, die Fütterung zu überdenken. Der Wendepunkt: Steady&Stable Ich weiß, dass sich diese Veränderungen erst mal überwältigend anfühlen können. Deshalb haben wir Steady&Stable. entwickelt Es ist keine Wunderpille. (Die gibt es nicht, egal, was dir jemand erzählt.) Es ist jedoch ein wissenschaftlich formuliertes Ergänzungsmittel, das mit natürlichen Inhaltsstoffen einen gesunden Zuckerstoffwechsel bei Pferden unterstützt. Inhaltsstoffe wie Berberis vulgaris, das umfassend auf sein Potenzial untersucht wurde, die Insulinsensitivität zu unterstützen… Chrysanthellum, das eine gesunde Leberfunktion unterstützt und den Fettabbau fördert.  Mariendistel, die eine entscheidende Rolle beim Fettstoffwechsel spielt, indem sie die Lebergesundheit fördert, wodurch Pferde Fette effektiver verarbeiten und schädliche Stoffe aus ihrem Körper ausscheiden können.   Steady&Stable kann ein starker Verbündeter im Kampf gegen versteckten Zucker in der Ernährung deines Pferdes sein. Aber denk daran: Es ist nur ein Teil des Puzzles. Du musst dich trotzdem mit den eigentlichen Ursachen befassen: Überfütterung, minderwertige Weiden und Bewegungsmangel. Jetzt kaufen Die Gesundheit deines Pferdes beginnt jetzt Ich verstehe, wie herausfordernd das ist. Die Ernährung und das Management deines Pferdes anzupassen, ist nicht immer einfach. Es braucht Zeit, Mühe und oft auch ein Umdenken bei lang gehegten Überzeugungen zur Pferdehaltung. Aber lass uns einen Moment darüber nachdenken: Wie würdest du dich fühlen, wenn dein Pferd eine Hufrehe entwickelt, weil du nicht gehandelt hast? Oder wenn es wegen gesundheitlicher Probleme infolge von Übergewicht frühzeitig in Rente gehen müsste? Die gute Nachricht ist: Du hast die Möglichkeit, das zu verhindern. Und es beginnt mit den Entscheidungen, die du heute triffst. Bist du also bereit, die Gesundheit deines Pferdes selbst in die Hand zu nehmen? Um es vor der versteckten Zuckergefahr zu schützen, die sein Wohlbefinden bedroht? Wenn ja, dann möchte ich, dass du Folgendes tust: Sieh dir die Ernährung deines Pferdes genau an. Bekommt es zu viel Kraftfutter? Verbringt es zu viel Zeit auf der Weide? Setze mindestens eine der zuckerbewussten Strategien um, über die wir heute gesprochen haben. Erwäge, Steady&Stable zum Futterplan deines Pferdes hinzuzufügen, um einen gesunden Zuckerstoffwechsel ganzheitlich zu unterstützen. Denk daran: Dein Pferd zählt darauf, dass du die richtigen Entscheidungen für seine Gesundheit triffst. Du schaffst das. Und wenn du unterwegs Hilfe brauchst, sind wir für dich da. Bis zum nächsten Mal – viel Freude beim (gesunden) Reiten! Tierärztin Valérie P.S. Möchtest du mehr darüber erfahren, wie Steady&Stable die Gesundheit deines Pferdes unterstützen kann? Klicke hier um alle Details zu erfahren. Dein Pferd wird es dir danken!
Milk Thistle for Horses and Ponies: Natural Support for Your Horse's Liver

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Mariendistel für Pferde und Ponys: Natürliche Unterstützung für die Leber deines Pferdes

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 19 2024
Als Pferdehalter möchtest du natürlich nur das Beste für deinen treuen Vierbeiner. Ein natürliches Kraut, das in der Pferdewelt immer mehr Aufmerksamkeit bekommt, ist Mariendistel. Aber was genau ist Mariendistel und wie kann sie die Gesundheit deines Pferdes unterstützen? In diesem Blog schauen wir uns die Vorteile von Mariendistel für Pferde genauer an. Interessanterweise suchen Pferde in der Natur auf der Weide oft gezielt nach Mariendistel. Dieses instinktive Verhalten deutet darauf hin, dass Pferde die heilenden Eigenschaften dieser Pflanze erkennen. Was ist Mariendistel? Mariendistel ist ein Kraut, das seit Jahrhunderten als natürliches Mittel zur Unterstützung von Leber und Verdauung bei Pferden und Ponys verwendet wird. Der wichtigste Wirkstoff in der Mariendistel ist Silymarin, ein starkes Antioxidans mit vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Vorteile von Mariendistel für Pferde 1. Unterstützung der Leber Mariendistel ist als „das Leberkraut schlechthin“ bekannt. In den letzten 10 Jahren sind mehr als 12.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen über Mariendistel und ihre gesundheitlichen Vorteile erschienen. Mariendistel hilft, die Leber zu schützen und zu regenerieren, was für die allgemeine Gesundheit deines Pferdes entscheidend ist. Eine gesunde Leber deines Pferdes sorgt für:• Bessere Entgiftung des Körpers• Unterstützung des Immunsystems• Verbesserte Verdauung und Stoffwechsel 2. Entzündungshemmende Wirkung Forschung hat gezeigt, dass Mariendistel entzündungshemmende Eigenschaften hat. Das kann helfen, Entzündungen im Körper deines Pferdes zu reduzieren und so zu einer besseren allgemeinen Gesundheit beitragen. Aber wie genau funktioniert das? Mariendistel beeinflusst verschiedene Entzündungsprozesse im Körper: NF-kB-Hemmung: Mariendistel hemmt die Aktivität von NF-kB, einem Protein, das bei Entzündungen eine zentrale Rolle spielt. TNF-Unterdrückung: Sie reduziert die Produktion von TNF (Tumornekrosefaktor), einer Substanz, die Entzündungen verursachen kann. Hemmung von Leukotrienen: Mariendistel hemmt die Bildung von Leukotrienen, Stoffen, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Reduzierung proinflammatorischer Stoffe: Sie hilft, Stoffe wie Interleukin-1β und Prostaglandin E2 zu senken, die Entzündungen verstärken können. Indem sie diese Prozesse beeinflusst, kann Mariendistel dazu beitragen, Entzündungen im ganzen Körper deines Pferdes zu reduzieren, von den Verdauungsorganen bis zu den Gelenken. 3. Antioxidative Wirkung Mariendistel steckt voller Antioxidantien. Aber was sind Antioxidantien eigentlich genau? Einfach erklärt: Stell dir Antioxidantien als kleine Beschützer im Körper deines Pferdes vor. Sie wirken gegen „freie Radikale“, die du dir als Störenfriede vorstellen kannst. Diese freien Radikale können im Körper deines Pferdes Schäden verursachen. Antioxidantien neutralisieren diese Störenfriede. Warum sind Antioxidantien gut für dein Pferd? Sie halten die Zellen im Körper gesund. Sie helfen deinem Pferd, sich nach dem Training besser zu erholen. Sie unterstützen das Immunsystem. Sie können deinem Pferd helfen, länger fit zu bleiben. 4. Unterstützung des Energiestoffwechsels Aktuelle Forschung bei Sportpferden hat gezeigt, dass die Fütterung von Mariendistelsamen den Energiestoffwechsel verbessert. Pferde, die Mariendistel bekamen, hatten niedrigere Cortisolwerte (= Stresshormon). Das kann zu einer besseren Leistung und einer schnelleren Erholung nach Belastung führen. Außerdem hatten Pferde, die Mariendistel bekamen, niedrigere NEFA-Werte (freie Fettsäuren) im Blut. Das deutet darauf hin, dass diese Pferde ihre Energie effizienter nutzen, was bei intensivem Training oder Wettkämpfen zu mehr Ausdauer führen kann. Wie verwendest du Mariendistel? Mariendistel kann auf verschiedene Weise in die Ernährung deines Pferdes integriert werden: Als Ergänzung in Pulverform oder als Extrakt In Form von Presskuchen, unter das Futter gemischt Frisch oder getrocknet als Kraut Ja, du kannst deinem Pferd Mariendistel auch frisch oder getrocknet geben. In der Natur fressen Pferde manchmal von selbst Mariendistel, was darauf hindeutet, dass sie die Pflanze in ihrer natürlichen Form gut verdauen können. Frische Mariendistel kann dem täglichen Futter beigefügt werden, während getrocknete Mariendistel mit Heu oder anderem Trockenfutter gemischt werden kann. Der Vorteil von frischer oder getrockneter Mariendistel ist, dass du die Pflanze in ihrer natürlichsten Form gibst. Wenn du sie selbst in der Natur sammelst, solltest du allerdings darauf achten, dass sie nicht mit Pestiziden oder anderen schädlichen Stoffen belastet ist. Wenn du dir unsicher bist, ist frei verkäufliche Mariendistel die sicherere Wahl. Wenn du dir bei der richtigen Form oder Dosierung unsicher bist, kannst du dich immer für ein kontrolliertes Mariendistel-Nahrungsergänzungsmittel wie Curafyts Detox & Drain entscheiden. Unsere Ergänzungen enthalten eine standardisierte Menge an Wirkstoffen und haben eine klar angegebene Dosierung. So bekommst du die richtigen Inhaltsstoffe ganz einfach in die Ernährung deines Pferdes und hast ein gutes Gefühl dabei. Mehr Details zu Detox & Drain findest du, indem du auf den untenstehenden Link klickst. Egal, in welcher Form du Mariendistel gibst, wichtig ist die richtige Dosierung. Sprich immer zuerst mit deinem Tierarzt, bevor du deinem Pferd Mariendistel gibst. Fazit Mariendistel ist eine Pflanze mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen für dein Pferd oder Pony. Von der Unterstützung der Leber über entzündungshemmende Eigenschaften bis hin zu einem verbesserten Energiestoffwechsel kann dieses natürliche Kraut eine wertvolle Ergänzung der Ernährung deines Pferdes sein. Wenn du erwägst, Mariendistel zu verwenden, lass dich zuerst von deinem Tierarzt persönlich beraten. Indem du die Gesundheit deines Pferdes mit natürlichen Mitteln wie Mariendistel unterstützt, kannst du zu einem langen und vitalen Leben deines treuen Vierbeiners beitragen. Wissenschaftliche Referenzen Hackett, E. S., Twedt, D. C. & Gustafson, D. L. Mariendistel und ihre abgeleiteten Verbindungen: Ein Überblick über Möglichkeiten zur Behandlung von Lebererkrankungen. Journal of Veterinary Internal Medicine vol. 27 10--16 Preprint at https://doi.org/10.1111/jvim.12002 (2013). Delmas, D., Xiao, J., Vejux, A. & Aires, V. Silymarin und Krebs: Eine doppelte Strategie sowohl in der Chemoprävention als auch in der Chemosensitivität. Molecules vol. 25 Preprint at https://doi.org/10.3390/molecules25092009 (2020). Dockalova, H., Zeman, L. & Horky, P. Einfluss von Mariendistelsamenkuchen (Silybum marianum) auf die biochemischen Werte von Equidenplasma unter körperlicher Belastung. Animals 11, 1--16 (2021).
The Dangers of St. Jacob's Ragwort and How to Remove It from Horse Fields

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Die Gefahren von Jakobskreuzkraut und wie du es von Pferdeweiden entfernst

von/ durch Valerie De Clerck am Aug 22 2024
Die Gefahren von Jakobskreuzkraut und wie du es von Pferdeweiden entfernst Jakobskreuzkraut wirkt mit seinen leuchtend gelben, margeritenähnlichen Blüten vielleicht harmlos, aber lass dich nicht täuschen! Diese Pflanze ist für Pferde und Ponys hochgiftig. Deshalb ist es wichtig, die Risiken dieser Pflanze zu kennen und zu wissen, wie du deine Pferde schützen kannst. In diesem Blog erfährst du, wie du diese giftige und gefährliche Pflanze erkennst, die Risiken besser einschätzt und sie entfernst. Wie erkennst du Jakobskreuzkraut? Typische Merkmale sind die gut erkennbaren Rosetten, solange die Pflanzen noch nicht blühen, sowie die violett gefärbten Stängel, an denen die Blüten wachsen. Die Blüten sind leuchtend gelb und sehen Margeriten ähnlich. Jakobskreuzkraut breitet sich schnell aus und kann ganze Weiden überwuchern. Diese Pflanze wächst ab der zweiten Junihälfte bis Oktober und beginnt ab Juli zu blühen. In der Regel ist sie zweijährig. Die Gefahren von Jakobskreuzkraut für Pferde Schon kleine, wiederholt aufgenommene Mengen Jakobskreuzkraut sind für Pferde giftig. Der Verzehr von Jakobskreuzkraut kann zu schweren Leberschäden führen. Eine der größten Gefahren für Pferde ist, dass die Pflanze auch in getrockneter Form giftig bleibt. Das bedeutet, dass Heu verunreinigt sein kann und dein Pferd das Kraut unbemerkt aufnimmt. Deshalb ist es wichtig, deine Weide vor der Heuernte gründlich zu kontrollieren. Für ein 500 kg schweres Pferd sind bereits 5 kg getrocknetes Jakobskreuzkraut giftig. Im frischen Zustand müsste ein Pferd die vierfache Menge aufnehmen, um dieselbe Giftigkeit zu erreichen. Eine Vergiftung durch Jakobskreuzkraut wird oft erst erkannt, wenn es zu spät ist. Dieses Unkraut verursacht erhebliche Leberschäden bei Pferden, und sobald Symptome auftreten, sind die Schäden oft irreversibel. Die Erkrankung zeigt sich bei deinem Pferd oder Pony in verschiedenen Symptomen, zum Beispiel: Appetitlosigkeit und verstärkter Durst Pressen, manchmal gefolgt von wässrigem Durchfall Unerwarteter Sonnenbrand Aufgeblähter Bauch durch Flüssigkeitseinlagerung, manchmal begleitet von Atemnot In späteren Stadien kann der Schaden sogar das Gehirn betreffen und zu Teilnahmslosigkeit, Unruhe oder sogar Lähmungen führen. Wenn du dir bei Symptomen deines Pferdes unsicher bist, zögere nicht, deinen Tierarzt zu kontaktieren. Vorsicht ist besser als Nachsicht! Wie du Jakobskreuzkraut bekämpfst Manuelle Entfernung Zieh die Pflanzen vor der Blüte mitsamt der Wurzel heraus. Trag Handschuhe, um Hautkontakt zu vermeiden! Entsorge die Pflanzen durch Verbrennen oder in gut verschlossenen Säcken, nicht über den Kompost. Die manuelle Entfernung ist vorzuziehen, da so keine Chemikalien eingesetzt werden. Das unterstützt die Gesundheit und Sicherheit deiner Pferde und bewahrt das natürliche Gleichgewicht der Weide. Weidemanagement Kontrolliere Weiden regelmäßig auf Jakobskreuzkraut. Achte auf eine dichte Grasnarbe, damit Unkraut weniger Chancen hat. Biologische Bekämpfung Zieh in Betracht, natürliche Feinde wie die Larven des Jakobskrautbären als Teil einer integrierten Strategie einzusetzen. Jakobskreuzkraut ist die wichtigste Nahrungsquelle der Raupe des Jakobskrautbären, der Larve des Nachtfalters Tyria jacobaeae. Diese Falterlarven sind an den Verzehr von Jakobskreuzkraut angepasst und nicht anfällig für eine Vergiftung durch Pyrrolizidinalkaloide (PAs).  Chemische Bekämpfung Verwende selektive Herbizide im Rosettenstadium. Befolge fachkundige Empfehlungen und die Anweisungen des Herstellers. Zusätzliche Unterstützung für die Lebergesundheit deines Pferdes Im Juli und August, wenn Jakobskreuzkraut besonders weit verbreitet ist, kann es sinnvoll sein, die Lebergesundheit deiner Pferde mit Ergänzungen wie Curafyt’s Detox&Drain zu unterstützen, das Mariendistel und MSM enthält. Mariendistel enthält Silymarin, ein starkes Antioxidans, das die Leberzellen schützt und die Regeneration unterstützt. Ein Supplement kann jedoch niemals ein gutes Weidemanagement oder Medikamente ersetzen, wenn bereits ein Leberschaden vorliegt.  Wenn du diese Schritte befolgst und aufmerksam bleibst, kannst du die Gesundheit deiner Pferde vor den Gefahren von Jakobskreuzkraut schützen. Sorge dafür, dass deine Weiden frei von dieser giftigen Pflanze sind, und unterstütze die Lebergesundheit deiner Pferde mit den passenden Supplementen. Deine Pferde werden es dir danken!
Arthritis in Horses: causes, symptoms and treatments.

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Arthritis bei Pferden: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

von/ durch Valerie De Clerck am Aug 22 2024
Einleitung Arthrose, auch als degenerative Gelenkerkrankung bekannt, ist eine häufige Erkrankung bei Pferden, bei der sich der Knorpel in den Gelenken nach und nach abbaut. Das kann zu Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit führen und die Leistungsfähigkeit sowie Lebensqualität deines Pferdes deutlich beeinträchtigen. Die Ursachen zu verstehen, die Symptome zu erkennen und mögliche Behandlungen zu kennen, sind wichtige Schritte, um diese chronische Erkrankung gut zu begleiten und das Wohlbefinden betroffener Pferde zu unterstützen. Was ist Arthrose bei Pferden? Ein Gelenk ist eine Stelle, an der zwei Knochen miteinander verbunden sind und sich dadurch im Körper beugen und bewegen können. Die Bänder und die Gelenkkapsel geben den beiden Knochen zusätzliche Stabilität, während Knorpel die Knochenenden umhüllt und schützt. Damit sich dein Pferd leicht bewegen kann, ist der Gelenkspalt mit Synovialflüssigkeit gefüllt. Kurz gesagt besteht ein Gelenk aus verschiedenen Strukturen, die eng miteinander verbunden sind. Wenn ein Teil des Gelenks aus dem Gleichgewicht gerät, entsteht schnell ein Dominoeffekt, der die Funktion der anderen Teile beeinträchtigt. Arthritis bei Pferden ist eine allgemeine Entzündung des Gelenks. Wenn auch der Knorpel rund um das Gelenk geschädigt ist, wird die Erkrankung als Arthrose eingestuft. In diesem Fall gerät das gesamte Gelenk unter Druck, was Schmerzen und Lahmheit verursacht.  Was sind die Ursachen von Arthrose bei Pferden? Während Arthrose bei Pferden kann viele Ursachen haben, manche Pferde und Ponys sind einfach anfälliger für Gelenkprobleme als andere. Ältere Pferde, Sportpferde, übergewichtige Pferde oder Pferde, die bereits einmal am Gelenk operiert wurden, sind besonders anfällig für diese degenerative Gelenkerkrankung. Arthrose kann zwei Hauptursachen haben:  1. Abnormer Druck auf normalen Knorpel Der Gelenkknorpel deines Pferdes ist eigentlich völlig gesund, wird aber durch zu hohen Druck geschädigt. Mögliche Ursachen sind intensives Training, übermäßige Belastung, ein Bruch, eine Fehlhaltung… 2. Normaler Druck auf abnormalem Knorpel Der Druck auf das Gelenk ist nicht ungewöhnlich hoch, aber das Gelenk ist nicht so gesund, wie es sein sollte. Diese Kombination führt zu weiterer Degeneration, wie zum Beispiel OCD, eine Erkrankung, die durch lose Knorpel- und/oder Knochenfragmente im Gelenk gekennzeichnet ist. Woran erkennst du Arthrose bei deinem Pferd? 1. Dein Pferd ist weniger beweglich geworden Arthrose beginnt meist nicht mit deutlicher Lahmheit, sondern mit einem steifen und starren Gang. Dein Pferd kommt nur langsam in Gang und wirkt weniger beweglich beim Reiten. Bei Arthrose im Halsbereich fällt es ihm schwer, den Hals zu strecken oder zu beugen. Typisches Symptom von Arthrose: nach einem zehnminütigen Aufwärmen wird sich dein Pferd nach und nach weniger steif bewegen. Bewegung wärmt Muskeln, Sehnen und Gelenke auf und sorgt schon bald dafür, dass es sich freier bewegt. 2. Dein Pferd hat Probleme beim Wälzen und Aufstehen Wälzt sich dein Pferd seltener und fällt ihm das Aufstehen schwer? Das kann durch mangelnde Beweglichkeit in der Wirbelsäule verursacht werden, wobei Arthrose die Hauptursache ist. 3. Dein Pferd widersetzt sich beim Reiten Bei bestimmten Bewegungen, wie beim Springen und Landen, wird der Knorpel deines Pferdes stark belastet. Abgenutzter Knorpel dämpft Stöße weniger gut ab und das kann für dein Pferd sehr schmerzhaft sein. 4. Dein Pferd lahmt Arthrose verursacht bei bestimmten Bewegungen einen stechenden Schmerz. Dadurch kann dein Pferd deutlich lahmen, was besonders auf dem Zirkel und auf gerader Linie auffällt. Ein weiteres klares Zeichen für Lahmheit: wenn der Kopf deines Pferdes nickt bei jeder Bewegung. Am deutlichsten siehst du das im Trab. 5. Dein Pferd ist reizbar und launisch Wenn dein Pferd Schmerzen hat, kann es reizbar und launisch sein (ganz ehrlich, wie wäre das bei dir selbst?). Es wird Menschen und anderen Pferden gegenüber weniger tolerant sein, die Ohren anlegen, mit dem Schweif schlagen und beißen oder treten. 6. Dein Pferd hat Probleme beim Kauen Wenn dein Pferd Futter aus dem Maul fallen lässt, schief oder nur auf einer Seite kaut, ist sein Kiefergelenk wahrscheinlich schmerzhaft - möglicherweise aufgrund von Arthrose. Wichtig: Diese Anzeichen können auch auf allgemeine Zahnprobleme hindeuten. Kommen dir die oben genannten Symptome bekannt vor? Dann leidet dein Pferd sehr wahrscheinlich an Arthrose. Leider gibt es keine Heilung, aber zum Glück lässt sich Arthrose behandeln. Und je früher du handelst, desto besser kannst du deinem Pferd helfen. Mit anderen Worten: Zeit für einen Besuch beim Tierarzt! Wir wünschen dir viel Erfolg! Wie behandelst du dein Pferd bei Arthrose?  1. "Stelle bei Verdacht auf Arthrose die richtige Diagnose." Vermutest du, dass dein Pferd an Arthrose leidet? Versuch nicht, es allein herauszufinden, sondern kontaktiere deinen Tierarzt und lass dein Pferd zur Sicherheit untersuchen. 2. Behandle die Entzündung Es ist entscheidend, Schmerzen und Entzündungen im Gelenk so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen, um weitere Schäden am Knorpel zu verhindern. Der Tierarzt wird entzündungshemmende Mittel in das Gelenk spritzen oder eine entzündungshemmende Ernährung empfehlen. 3. Sorge dafür, dass dein Pferd Bewegung bekommt Bewegung ist der beste Weg, die Gelenke deines Pferdes geschmeidig zu halten! Beginne mit täglichen Spaziergängen an der Hand und steigere das Pensum langsam. Denk gar nicht erst ans Reiten, bevor dein Tierarzt und dein Pferd grünes Licht geben.In manchen Fällen ist die Arthrose schon so weit fortgeschritten, dass Reiten keine Option mehr ist. 4. Organisiere Physiotherapie und Osteopathie Diese Therapien helfen nicht nur dabei, die Muskeln und Bänder deines Pferdes beweglich zu halten, sondern lindern auch die Schmerzen 5. Halte ein gesundes Körpergewicht Pferde mit Übergewicht belasten ihre Gelenke übermäßig. Achte auf eine Ernährung, die zu deinem Pferd passt, um Arthrose vorzubeugen. 6. Kümmere dich um die Hufe deines Pferdes Richtig ausgeschnittene Hufe sind entscheidend, damit die Belastung der Gelenke gleichmäßig verteilt wird und Arthrose vorgebeugt werden kann.  7. Sorge für eine ruhige Umgebung Es ist wichtig, dass dein Pferd selbst entscheiden kann, wann es sich bewegen möchte. Lass es deshalb regelmäßig auf den Paddock. Wähle eine ruhige Umgebung, in der es nicht von anderen Pferden gejagt wird.
Osteoarthritis in horses: treatment

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Arthrose bei Pferden: Behandlung

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Warum es für den langfristigen Erhalt des Knorpels wichtig ist, Entzündungen in den Gelenken schnell zu kontrollieren Wie du Bewegung bei einem Pferd mit Arthrose sicher angehst, einschließlich wann gerittene Arbeit nicht mehr sinnvoll ist Welche Rolle Körpergewicht, Hufbalance und Umgebung dabei spielen, den täglichen Komfort zu unterstützen Welche Behandlungen dein Tierarzt oder deine Tierärztin wahrscheinlich mit dir besprechen wird und was jede einzelne tatsächlich bewirkt
Why can't I get my mare to go in foal?

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Warum wird meine Stute nicht tragend?

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Die drei biologischen Phasen, in denen die Reproduktion bei Pferden scheitern kann – vom Eisprung bis hin zur Einnistung und frühen Trächtigkeit Warum 64% der klinisch gesunden Stuten einen gewissen Grad an Endometriumfibrose haben und was das für die Prognose bedeutet Wie Samentyp und der Zeitpunkt innerhalb der Decksaison die Befruchtungsraten beeinflussen – unabhängig von möglichen Problemen der Stute Wann du eine Uterusbiopsie anfordern solltest und was das Ergebnis dir über realistische Aussichten für diese einzelne Stute sagt
This is how you examine an infertile mare

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

So untersuchst du eine unfruchtbare Stute

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Welche fünf Untersuchungsschritte Tierärzte nutzen, um die Ursache bei einer unfruchtbaren Stute abzuklären, und warum die Reihenfolge entscheidend ist Wie Körperkondition, Schmerzen und das Stallmanagement die Fortpflanzungsfunktion direkt beeinflussen — nicht nur den Fortpflanzungstrakt Was der rektale Ultraschall über das Endometrium, Flüssigkeit in der Gebärmutter und Ovarialzysten zeigt, was eine klinische Untersuchung allein nicht erkennen kann Wann zusätzliche Diagnostik wie eine Biopsie oder Endoskopie sinnvoll ist und was jede einzelne zusätzlich zum Gesamtbild beiträgt
Does my horse have colic and what should I do?

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Hat mein Pferd Kolik und was sollte ich tun?

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Wie du die Verhaltensanzeichen einer Kolik erkennst, bevor die Situation kritisch wird Die fünf unterschiedlichen Arten von Kolik, von Gaskolik bis Verlagerung, und warum der Unterschied im Schweregrad so wichtig ist Was du tun solltest — und was du nicht tun solltest — in der Zeit zwischen dem Erkennen der Anzeichen und dem Eintreffen des Tierarztes Welche Haltungsmaßnahmen das Kolikrisiko wirklich senken, einschließlich Fütterung, Weidegang und Unterstützung der Darmgesundheit
Gastric Ulcers in Horses: Recognizing and Preventing

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Magengeschwüre bei Pferden: erkennen und vorbeugen

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Warum fast 70 % der Sportpferde Magengeschwüre entwickeln und welche Fütterungsmuster dazu führen Die weniger offensichtlichen Anzeichen — Empfindlichkeit beim Gurten, stumpfes Fell, allmählicher Gewichtsverlust — die Besitzer oft monatelang übersehen Wie Transport die Magenschleimhaut gezielt durch Rückfluss von Gallensäuren schädigt und was du vor dem Verladen tun kannst Ein praktisches Vorbeugungsprotokoll: Raufuttermengen, Grenzen für Kraftfutter, Luzerne und Stressreduktion
This is how you treat an underweight horse

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

So behandelst du ein untergewichtiges Pferd

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Wie du mithilfe des Body Condition Score bestätigst, dass ein Pferd tatsächlich untergewichtig ist – und was die Tastuntersuchung zusätzlich zur reinen Sichtkontrolle zeigt Die fünf häufigsten Ursachen für Gewichtsverlust bei Pferden – und warum es wichtig ist, die Ursache zu erkennen, bevor du die Fütterung umstellst Warum Getreide als erste Wahl zum Erhöhen der Kalorienzufuhr riskant ist und wie Pflanzenöl mit hohem Omega-3-Gehalt Energie sicherer liefert Wie eine realistische Erholung aussieht: Zeitrahmen, Richtwerte und wie du Fortschritte verfolgst, ohne einen funktionierenden Ansatz ständig infrage zu stellen
Why is my horse too skinny?

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Warum ist mein Pferd zu dünn?

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Wusstest du, dass fast 16 % der älteren Pferde zu dünn sind? Dasselbe gilt für 6 % der erwachsenen Pferde. Da ein starker Gewichtsverlust für deinen Vierbeiner lebensbedrohlich sein kann, ist es wichtig, rechtzeitig einzugreifen— aber dafür musst du zuerst herausfinden, warum dein Pferd oder Pony zu dünn ist. Oft lässt sich das nur schwer feststellen, deshalb haben wir hier die wichtigsten Ursachen für Gewichtsverlust bei Pferden für dich zusammengestellt.
Equine laminitis: definition and causes

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Hufrehe beim Pferd: Definition und Ursachen

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Hufrehe ist eine schmerzhafte Erkrankung der Hufe bei Pferden und Ponys, die dringend behandelt werden muss. Anders gesagt: eine ziemlich ernste Angelegenheit. Weil Vorbeugen besser ist als Heilen, haben wir unten einige Ursachen von Hufrehe für dich aufgelistet. Spoiler-Alarm: Davon gibt es ziemlich viele.
The infertile mare: solutions

Expertenrat für die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes

Die unfruchtbare Stute: Lösungen

von/ durch Valerie De Clerck am Sep 21 2023
Es gibt kaum etwas Niedlicheres als ein neugeborenes Fohlen - auch wenn es bis dahin manchmal ein längerer Weg sein kann. Unfruchtbarkeit ist ein frustrierendes und komplexes Thema, für das es viele mögliche Ursachen gibt. Zum Glück gibt es einiges, was du tun kannst, um deine Stute (und ihr zukünftiges Fohlen) gezielt zu unterstützen.